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Fahrplan bis 2030: Delitzsch bringt Leitbild auf den Weg

Stadtrat Fahrplan bis 2030: Delitzsch bringt Leitbild auf den Weg

Die Stadt Delitzsch hat jetzt einen neuen, einen überarbeiteten Fahrplan für die Zukunft. Der Stadtrat hat das Leitbild verabschiedet. Damit hat Delitzsch, was andere im Altkreis so nicht haben oder nicht mehr haben wollen. Aus ganz unterschiedlichen Gründen.

Das neue Papier ist auf der Homepage der Stadt abrufbar.

Quelle: Stadtverwaltung Delitzsch

DELITZSCH/EILENBURG/BAD DÜBEN. Es hat Monate gedauert. Nun ist sie da, die neue „Richtschnur“ für Delitzsch, wie der Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos) das fortgeschriebene Leitbild der Loberstadt nennt. Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung des Jahres einstimmig das „Leitbild Delitzsch 2030“ verabschiedet. Darin setzt sich die Stadt jene Ziele und Eckdaten, die 2030 im Idealfall Delitzscher Wirklichkeit sein sollen. Betrachtet werden dabei unter anderem Punkte wie Wirtschaft, Sicherheit, Bildung und Soziales, der Städtebau, Kultur und Tourismus oder auch die Nachhaltigkeit, für die Delitzsch ja bereits ausgezeichnet ist. Insgesamt zehn Schwerpunkte auf elf Seiten umfasst das Leitbild, das erst im Herbst in die letzte Runde der Bürgerbeteiligung gegangen war.

Delitzsch hat, was Eilenburg nicht hat

Das erste Leitbild für Delitzsch hat der amtierende Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos) 2006 noch als damaliger Leiter des Arbeitskreises Stadtmarketing auf den Weg gebracht, er selbst zog im vergangenen Jahr ein gemischtes Fazit zur Umsetzung. Als die Loberstadt das Thema Zukunftsagenda erst für sich entdeckte, da waren andere schon lange im Leitbild-Modus angekommen. In Eilenburg hatte man deutlich früher schon ein Leitbild, stellte dies 1996 auf und schrieb es 2000 fort. Inzwischen tut sich die Stadtverwaltung aber schwer, wieder einen solchen Zukunftsfahrplan auf den Weg zu bringen. Statt eines Leitbildes will man lieber auf verschiedene und sich selbst entwickelnde Module wie die Kampagnen „Lieblingsstadt Eilenburg – das Beste an Leipzig“ setzen. Wie Delitzsch will auch Bad Düben mit seinem Visions- und Strategiepapier in das Jahr 2030 schauen, die Erarbeitung eines solchen Papiers hatte der Stadtrat im Sommer 2015 verabschiedet. Es geht um die Vision einer möglichst attraktiven Kleinstadt, bei der auch die Einwohnerzahl entscheidend sein wird – Initiator Gisbert Helbing träumt von deutlich mehr als 10 000 Einwohnern in der Kurstadt im Jahre 2030. Traum ist zudem eine lebendige Stadt mit vielen Freizeit- und Kulturangeboten.

Delitzscher Ziele nicht zu hoch gesteckt

Delitzsch, das in verschiedenen Arbeitsgruppen und Foren am neuen Fahrplan gearbeitet hat, will sich laut Leitbild 2030 seinen Charakter bewahren, nachhaltig und behutsam neue Siedlungsräume schaffen. Dabei will die Stadt (auch) 2030 eine soziale und barrierefreie sein, in der viele Vereine und Einrichtungen das Leben bereichern. Das Bildungs- und Betreuungsangebot soll attraktiv und bedarfsgerecht sein, der Wirtschaftsstandort leistungsfähig und energieeffizient. Man legt Wert auf Sicherheit und einen guten Brandschutz. Die Innenstadt soll belebt und der Wohnungsmarkt stabil in einem familien-, behinderten- und seniorengerechten Umfeld sein. Großer Wert wird auch auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz gelegt – auch indem zum Beispiel der Radverkehr ausgebaut wird. Insgesamt wird ein positives, hoffnungsvolles und nicht unrealistisches Bild von der Stadt in nicht allzu ferner Zukunft gezeichnet.

Von Christine Jacob

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Delitzsch
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