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Feldweg wird zum Radweg ausgebaut

Feldweg wird zum Radweg ausgebaut

Seit Anfang Mai wird zwischen Lehelitz und Priester ein alter Feldweg zu einem Radweg ausgebaut. Seither ist allerhand passiert. Deutlich zeichnen sich bereits die beiden Spurwege aus Asphalt entlang der 1,6 Kilometer langen Ausbaustrecke ab.

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Gerald Rühl vom Planungsbüro Schiemann, Markus Schäffer von der Firma Oevermann und der Krostitzer Bürgermeister Wolfgang Frauendorf (von links) diskutieren über den weiteren Bauverlauf.

Quelle: Thomas Steingen

Lehelitz. Nur dort, wo der Weg in die beiden Ortschaften einmündet und an Feldeinfahrten ist er auf ganzer Breite asphaltiert, erklärt Gerald Rühl vom Planungsbüro Schiemann, das das Projekt erstellt hat und den Bauverlauf überwacht. Die seitlichen Bankette und der Bereich zwischen den Spurwegen werden mit Schotterrasen aufgefüllt. "Das ist naturgerechter, weil wir weniger Fläche versiegeln", so Gerald Rühl.

Bis Ende Juni will die Firma Oevermann Verkehrswegebau GmbH, Niederlassung Leipzig/Halle, der der Krostitzer Gemeinderat den Zuschlag für die Bauausführung erteilt hat, die Tiefbau- beziehungsweise Straßenarbeiten abschließen. Darüber informierte Oevermann-Bauleiter Markus Schäffer dieser Tage den Krostitzer Bürgermeister Wolfgang Frauendorf (CDU) bei der wöchentlichen Bauberatung. Damit sei der Weg sowohl für Fahrradfahrer als auch für Landwirte nutzbar. Ansonsten bleibt er für Kraftfahrzeuge gesperrt. Im Herbst sollen dann noch 53 Bäume entlang des Weges als Ausgleich für den Eingriff in die Natur gepflanzt werden.

Bei der Bauberatung drängte Frauendorf noch auf eine Lösung für das Regenwasser, dass am Ortseingang Lehelitz bei starken Niederschlägen häufig vom höhergelegenen Feld Richtung Dorf läuft. Abhilfe sollen unterirdisch ein Rohr und über den Weg verlaufende, sogenannte Querabschläger schaffen. Sie sollen das Oberflächenwasser in den Graben auf der gegenüberliegenden Seite ableiten.

265 000 Euro investiert die Gemeinde Krostitz in dieses Leader-Projekt. Davon kommen 181 000 Euro aus dem europäischen Ile-Förderprogramm.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.06.2013

Thomas Steingen

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