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Delitzsch Ferienkinder experimentieren rund ums Wasser
Region Delitzsch Ferienkinder experimentieren rund ums Wasser
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17:30 09.02.2010
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Reibitz

Dieses Mal wurde das Thema „Rund um das Element Wasser“ ausgewählt. 33 Mädchen und Jungen aus der Region und auch aus Leipzig sowie Zörbig und Wolfen im Nachbarland Sachsen-Anhalt sind seit Montag in Sachen mehr oder weniger kühles Nass unterwegs. „Wir waren schon erstaunt, dass das Interesse an dem Thema so groß ist und sich so viele Interessierte meldeten“, sagte gestern Bärbel Feder, Leiterin des Schullandheimes. Denn die eigentliche Hoch-Zeit auf dem Gelände zwischen Reibitz und Badrina sei der Sommer. Das zeige auch, dass jetzt schon wieder Reservierungswünsche an die Einrichtung herangetragen werden. Hinter dem Projekt Wasser steht die Abiturientin Maria Scherpe (19), die in Reibitz ihr freiwilliges soziales Jahr absolviert und mit großem Eifer die besonderen Ferienwochen vorbereitete. „Sie ist dabei federführend“, so die Landheim-Chefin. Wobei die junge Leipzigerin von Mitarbeiterin Solveig Heller und der Schülerin Isabell Rose unterstützt wird. Bevor der Wasser-Exkurs für die Kinder startete, hatte Maria Scherpe auch Fachliteratur in der Delitzscher Stadtbibliothek gewälzt und sich aus dieser Anregungen geholt. Sie stellte ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine, das unter anderem Experimente mit Wasser, Bastelarbeiten und Ausflüge zum Beispiel in das Heide Spa Bad Düben enthält. Gestern Vormittag machten die Kursteilnehmer einen Abstecher in die „Wasserwelten“ in Bitterfeld, und am Nachmittag waren von den Betreuerinnen in zwei Unterkunftsräumen des Schullandheimes die Vorbereitungen fürs Experimentieren und Basteln getroffen worden. Das schwebende Ei in der Sole, das Streichholz als Naschkatze im Zucker- und im Wasser schwimmendes Eisen brachten dabei verblüffende Ergebnisse, die dann allerdings mit Handzetteltexten gleich von der Mystik des Gesehenen entzaubert worden. Physikalische Gegebenheiten lösten so manches rätselhaft Scheinendes auf. Auch wassersparende Papierherstellung und das Binden eines kleinen Buches mit dem Titel „Mein Wasserbüchlein“ werden die Acht- bis Zwölfjährigen diese Woche noch angehen. In Letzterem werden dann all die Experimente festgehalten, die die Kinder erlebt haben. Ein Muster der Edition präsentierten gestern Maria Scherpe und Isabell Rose schon mal. Am Nachmittag wurden aber auch sogenannte Regenmacher aus Papphülsen gebastelt, die sonst im Original aus tropischen Holz gebaut werden und tolle Geräusche von sich geben. Apropos Geräusche. Diese mussten am Montagnachmittag geraten werden. Ist es ein Wasserfall, eine Dusche oder gurgelt da jemand?, war unter anderem die große Frage. „Manches haben wir zweimal gehört, doch dann wussten wir, was es war“, erklärte die neunjährige Saskia aus Delitzsch. Lena-Sophie aus Bad Düben ist schon das dritte Mal im Schullandheim und erzählte: „Das mit dem Wasserhören, hat mir bis jetzt am meisten Spaß gemacht.“ Und keck fügte Saskia mit Blick auf den anstehenden Heide-Spa-Besuch am Mittwoch hinzu: „Wenn sie morgen fragen würden, wäre es das Schwimmbad.“ Das Schullandheim kann im Übrigen auf viele treue Gäste setzen. Das wird sich auch bei der Geburtstagsfeier im September widerspiegeln. Bärbel Feder nannte unter anderem die Artur-Becker-Mittelschule Delitzsch, die Grundschulen in Wölkau und Löbnitz, die Feuerwehren Taucha und Delitzsch, aber auch Schulen in Leipzig sowie Schachverbände und Sportgruppen aus verschiedenen Städten. Als einen Höhepunkt in diesem Jahr hob Feder den Mühlentag hervor, an dem sich die Mannschaft wieder mit einem Extra-Angebot einbringen wird.

Lutz Schmidt

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