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Feuerwehr befreit Katze aus Dachrinne und bringt zugelaufenen Hund ins Tierheim

Feuerwehr befreit Katze aus Dachrinne und bringt zugelaufenen Hund ins Tierheim

Tierisch ging es am Dienstagabend für die Kameraden der Delitzscher Feuerwehr zu. So etwas im Doppelpack erleben auch gestandene Feuerwehrleute nicht alle Tage.

Delitzsch. Aber schließlich sind sie Retter in der Not in allen Lebenslagen: Erst wurden sie gegen 19 Uhr von Anwohnern in die Anna-Seghers-Straße zu Hilfe gerufen, weil sich in der Dachrinne eines Hauses eine Katze eingeklemmt hatte und ängstlich miaute. Und dann stand wenig später auch noch jemand vor der Tür des Gerätehauses und wollte einen Mops abgeben.

„Die Katze ließ sich ohne Murren bergen und von Kamerad René Gimpel auf den Arm nehmen, als sich die Drehleiter auf etwa sechs Meter hochgeschoben hatte“, berichtete gestern Einsatzleiter Peter Schwenckner. Innerhalb von zehn Minuten sei alles erledigt gewesen. „Wir vermuten, dass das Tier durch eine offene Dachluke des Hauses in die Rinne gerutscht war“, sagte er. Für solche besonderen Rettungsfälle hat der Einsatzleitwagen immer einen Katzenkorb an Bord. In diesem wurde die Miez anschließend ins Tierheim nach Laue gebracht. „Damit haben wir jetzt genau 112 Katzen bei uns“, erzählte dessen Leiterin Gudrun Bernhardt. Die Samtpfote ist im Übrigen ein Kater und etwa ein Dreivierteljahr alt, berichte-te die Tierheimchefin. Eine Beson- derheit sei, dass die Katze einen schwarzen Dichtungsring um den Hals trug.

Nicht schlecht staunte Gudrun Bernhardt dann als gegen 23.30 Uhr, als die Feuerwehr erneut vor der Tür stand – und dieses Mal einen Mops präsentierte. Der war zwei jungen Leuten ab dem Delitzscher Bahnhof nachgelaufen. Und da die unfreiwiligen Herrchen die Feuerwehrleute im Gerätehaus sahen, klopften sie spontan an und übergaben den Vierbeiner an die Floriansjünger.

„Der Hund war sehr friedlich und hat noch nicht einmal gebellt“, erzählte Einsatzleiter Schwenckner. „Er ist ein ganz Lieber.“ Und als der Vierbeiner auch noch für den Fotografen posieren sollte, ließ er sich ohne Weiteres von Feuerwehrmann Christoph Brettner halten.

Jetzt bleiben Miez und Mops erst einmal im Tierheim in Laue. Aber vielleicht melden sich ja auch recht schnell die Besitzer. Dann wären beide sicher mopsfidel.

Lutz Schmidt

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