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Delitzsch Freibad-Schäden in Delitzsch: Muss der Bergbausanierer jetzt zahlen?
Region Delitzsch Freibad-Schäden in Delitzsch: Muss der Bergbausanierer jetzt zahlen?
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14:22 11.05.2018
Die Becken des Freibads sind immer wieder stark reparaturbedürftig. Quelle: Wolfgang Sens
Delitzsch

Wird Geld aus den Kassen des Bergbausanierers LMBV das Delitzscher Freibad retten können? Diese Frage wird seit einem Antrag der Freien Wähler diskutiert. Sie machen Hoffnungen, dass mit LMBV-Mitteln die Elberitzmühle wieder in Schuss gebracht werden könnte. So üppig allerdings fällt die LMBV-Ankündigung gar nicht aus.

LMBV-Ankündigung sehr vage

Zunächst einmal ist die Frage zu klären, ob Schäden am Freibad Folgen der Bergbaus beziehungsweise des Grundwasseranstiegs nach dem Tagebau sind. Die LMBV spricht momentan noch von einer potenziellen Betroffenheit. Betroffen wären demnach das Schwimmerbecken, nicht aber das Nichtschwimmerbecken – das musste erst vergangenes Jahr umfangreich saniert werden. Ebenso schätzt die LMBV momentan ein, dass Schachtanlagen im Schwimmbadbereich und der Technikkeller betroffen sein könnten, Sozialtrakt und Außenanlagen dagegen nicht. „Für diese Objekte wird die LMBV Finanzmittel für eine Bewertung und Planung von Gefahrenabwehrmaßnahmen beantragen und nach Bewilligung der Mittel mit der Planung der Vorplanung beginnen“, teilt das Unternehmen mit.

Das heißt im Grunde genommen nur, dass nichts entschieden ist und auch nach einer Entscheidung eventuelle Gelder nicht gleich fließen würden. Finanzmittel zur Gefahrenabwehr werden ohne Rechtsanspruch in Aussicht gestellt. Die Gewährung und die Höhe sind derzeit also nicht spruchreif und von den Tagungen der LMBV-Entscheidungsgremien abhängig, in wenigen Wochen soll es eine Sitzung geben.

Die Freibadsaison startet am Dienstag und läuft bis Mitte September.

Von Christine Jacob

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