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Delitzsch Freie Wähler beraten Bürgernähe
Region Delitzsch Freie Wähler beraten Bürgernähe
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18:10 15.02.2010
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Delitzsch

Im Vorfeld der Beratung hatte der Vorsitzende der Wählergemeinschaft, Uwe Bernhardt, bereits angekündigt, dass man die Bildung von Arbeitsgruppen ins Auge fasse, in denen verschiedene Themengruppen behandelt werden sollen, die kommunalpolitisch für Delitzsch von Bedeutung sind. Zunächst jedoch stellte FWG-Stadtrat Holger Kleinert einen Bürger-Briefkasten vor, in den Anregungen, Probleme und Ideen eingeworfen werden können, die dann von den Freien Wählern beziehungsweise den vier FWG-Stadträten aufgegriffen werden. Schnell war dann die Brücke zu den zubildenden Arbeitsgruppen geschlagen, die für die strategische Ausrichtung und künftige Arbeit der FWG von Bedeutung seien. Die erste sollte „Öffentlichkeitsarbeit“ heißen, wurde vorgeschlagen, eine zweite sich mit Stadtentwicklung und Energiepolitik befassen, die dritte das Thema Haushalt zum Inhalt haben. Und last, not least ist die Nummer vier „Familie, Jugend und Senioren“ überschrieben. Wer in welcher der vier Arbeitsgruppen mitarbeitet, das wollen die Freien Wähler auf der nächsten Mitgliederversammlung kundtun, so wurde per Abstimmung beschlossen. Diese Zusammenkunft wurde zunächst auf den 11. März fixiert, als Olaf Quinque ein weiteres Thema einbrachte, das zu neuen Terminüberlegungen führte. Die FWG sollte sich angesichts der geplanten Ein-Drittel-Kürzung der Mittel für die Jugendarbeit durch den Freistaat positionieren, hieß es. Die Frage war dabei, wie das möglichst schnell geschehen könnte. Thematisierung im Stadtrat, eine öffentliche Mitgliederversammlung oder ein Forum wurden als Wege ins Spiel gebracht. Es wurde angeregt, die Landtagsabgeordneten aus der Region, Liane Deicke (SPD), Volker Tiefensee (CDU) und Thomas Kind (Die Linke), einzuladen. Der Termin der Beratung wird noch bekannt gegeben. Frank Schade und Uwe Bernhardt hatten zu Beginn der Mitgliederversammlung zunächst über Themen gesprochen, die im Technischen Ausschuss und während der jüngsten Stadtratssitzung behandelt wurden. Insbesonders ging es dabei um den Haushalt. An der Stelle ergriffen auch die FWG-Ortschaftsratsvorsitzenden von Laue und Benndorf, Thomas Görner und Torsten Köppen, das Wort. In Laue wurde der Ausbau des Abwassernetzes im Dorfring (dies betrifft 30 Haushalte) auf 2011 verschoben, während im Delitzscher Haushalt 2010 für Benndorf „gar nichts auftaucht“. Hingegen soll sich an neuralgischen Verkehrspunkten in der Stadt Delitzsch etwas tun, berichteten Bernhardt und Wolf-Dietrich Koch. Kreisverkehr am Nordplatz und Radweg in der südlichen Leipziger Straße (ab Bahnübergang) wurden genannt. Und auch der in der Kreiszeitung schon des Öfteren angesprochene Fußgängerüberweg in der Dübener Straße wurde angesprochen. In der durch das östliche Wohngebiet führenden und im Kompetenzbereich des Straßenbauamtes Leipzig liegenden B 183a hatte eine Verkehrszählung ergeben, dass die Frequentierung durch Radler und Fußgänger für einen Überweg nicht ausreicht. Das veranlasste Torsten Köppen zu der Frage, was denn eine offensichtliche Gefährdung mit der Anzahl von Kindern und Älteren in der Straße zu tun hat? Vorsitzender Bernhardt versprach: „Wir werden das mit der Dübener Straße im Auge behalten.“  

Lutz Schmidt

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