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Delitzsch Friedenssiedlung ist fertig
Region Delitzsch Friedenssiedlung ist fertig
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22:16 03.02.2012
Seit Freitag ist die Friedenssiedlung in Delitzsch offiziell fertig. Quelle: Manfred Lüttich
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Delitzsch

Und auch am Freitag beim offiziellen Abschluss und der Übergabe der Siedlung zeigte sich der Winter erneut von seiner kalten Seite.

Wie berichtet, waren die Arbeiten vor wenigen Wochen abgeschlossen worden. Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos) dankte am Freitag den beteiligten Firmen und vor allem den Anwohnern, dass das Vorhaben trotz mancher Probleme unterm Strich gut zu Ende geführte werden konnte. Im Zeitraum von August 2010 bis Dezember 2011, unterbrochen von einer mehrmonatigen Winterruhe, dauerten die Bauarbeiten an.

Nancy Säuberlich, Geschäftsführerin des AZVD, ließ diese Zeit noch einmal Revue passieren. Sie erinnerte daran, dass ursprünglich der AZVD allein bauen wollte, dann aber die Derawa und die Technischen Werke (TWD) zu einer koordinierten Baumaßnahme mit ins Boot geholt wurden. Somit konnten alle Ver- und Entsorgungsleitungen sowie die Straßenbeleuchtung erneuert werden. „Insgesamt sind rund 1,5 Millionen Euro verbaut worden“, sagte die AZVD-Geschäftsführerin. Hauptproblem seien die beengten Straßenverhältnisse gewesen, die vieles erschwert hätten, so Säuberlich weiter.

Der Abwasserzweckverband investierte allein 460 000 Euro und verlegte in der Friedenssiedlung einen 1220 Meter langen Schmutzwasserkanal mit 95 Hausanschlüssen, errichtete ein Schmutzwasserhebewerk und sanierte den vorhandenen Mischwasserkanal, in dem jetzt das Oberflächenwasser abgeleitet wird. Rund 440 000 Euro steckte die Derawa in eine 1400 Meter lange neue Trinkwasserleitung mit 97 Hausanschlüssen. Die TWD demontierten 1000 Meter Freileitung und 29 Freileitungsmasten. Dafür wurden 1200 Meter Niederspannungskabel und rund 740 Meter Leitung für Hausanschlüsse in die Erde gebracht.

Die Stadt Delitzsch ließ 25 neue LED-Straßenlampen (je 2 mal 28 Watt) errichten und dafür 1261 Meter Erdkabel verlegen. Nach der Achse Nord sei das der zweite Standort mit solchen stromsparenden Leuchten und ein weiterer Schritt auf dem Weg zum European Energy Award in Gold, erklärte der Oberbürgermeister.

Thomas Steingen

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