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Delitzsch Friedrichshafen eifert Delitzsch nach
Region Delitzsch Friedrichshafen eifert Delitzsch nach
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09:00 20.07.2017
So sieht der Preis aus. Quelle: Frank Fendler
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Delitzsch/Friedrichshafen

Die Partnerstadt Friedrichshafen will, was Delitzsch schon hat. Die 60 000 Einwohner starke Stadt am Bodensee ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert, den die viel kleinere Stadt am Lober Ende des vergangenen Jahres gewonnen hat. Delitzsch punktete mit Integration, Bürgerbeteiligung, Verkehrsminderung und Energieeffizienz. Friedrichshafen will den Juroren mit bodenständiger und zugleich innovativer, systematischer und beständiger Nachhaltigkeitspolitik auffallen. „Aufgrund einer ungebrochenen Entwicklungsdynamik und florierender Industriebetriebe stehen wir vor der Herausforderung, Siedlungswachstum und hohes Verkehrsaufkommen mit dem Erhalt der Landschaft und dem Schutz der Bevölkerung vor Lärm und Abgasen in Einklang zu bringen“, schildert Sprecherin Andrea Kreuzer. Deshalb binde Friedrichshafen die Bürger in Workshops oder Online-Plattformen früh und intensiv in Entscheidungsprozesse ein. Einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht die Stadt seit 2003 alle zwei bis drei Jahre, es gibt Erfolgskontrollen. Die Baden-Württemberger fördern den Ausbau erneuerbarer Energien und der E-Mobilität, Friedrichshafen ist Gründungsmitglied im Bündnis der Kommunen für biologische Vielfalt und hat noch einiges mehr zu bieten.

Delitzsch hat Mut gemacht

Eine Reihe von Nachhaltigkeitspreisen hat Friedrichshafen schon gewonnen, um diesen namhaften Preis bewirbt sich die Kommune erstmals – und das sei neben dem Alltagsgeschäft eine große Herausforderung, schildert Andrea Kreuzer. „Der Erfolg unserer Partnerstadt Delitzsch hat uns ganz wesentlich ermutigt, es auch zu versuchen.“ Wie Delitzsch ist auch Friedrichshafen mit dem European Energy Award in Gold ausgezeichnet und auf dem Weg zur kommunalen Energiewende. „Beide Städte bemühen sich erfolgreich um die Integration geflüchteter Menschen in ihr Gemeinwesen und fördern das bürgerschaftliche Engagement“, so Andrea Kreuzer weiter, „wir sind überzeugt, dass wir auch in anderen Bereichen voneinander lernen und uns gegenseitig bestärken können.“

Von Christine Jacob

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