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Delitzsch Frühlingserwachen auf dem Arbeitsmarkt
Region Delitzsch Frühlingserwachen auf dem Arbeitsmarkt
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16:11 31.03.2010
Arbeitslosenzahlen im Kreis Delitzsch auf einem Blick. Quelle: LVZ .
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Delitzsch

Aber es gibt eine Belebung, die sich nicht leugnen lässt. Denn die Quote sank im Altkreis Delitzsch um 0,2 Punkte auf 15,3 Prozent. Dahinter stehen 8903 Betroffene in beiden Rechtskreisen. Im Landkreis Nordsachsen gibt es 16654 Arbeitslose, steht die Quote mit 16,1 Prozent 0,3 Punkte niedriger als in der vergangenen Statistik.

Von den 8903 Arbeitslosen entfallen 6246 auf die Arbeitsgemeinschaft zwischen Landkreis und Agentur (Arge), die sich um langzeitarbeitslose kümmert. Das sind 43 weniger als im Vormonat. Die Agenturen in Delitzsch und Eilenburg - kümmern sich in den ersten zwölf Monaten um Arbeitslose - haben demzufolge 2657 Männer und Frauen in ihrem Bestand.

„Insgesamt sank die Anzahl im Altkreis um 127. Eine Zahl, die dazu berechtigt, von einem erfolgreichen Rückgang zu sprechen. Die Arbeitgeber signalisieren Nichtentlassungen, auch das ist inzwischen ein Erfolg. Denn die Nachfrage nach Arbeitskräften ist gering", sagte Arge-Geschäftsführer Frank Germer. Unisono mit den Agentur-Chefinnen Catrin Jubeh (Eilenburg) und Erika von Scheven (Delitzsch) sprach Germer wiederholt das Problem der fehlenden qualifizierten Arbeitnehmer und Auszubildenden an. „Dennoch können wir feststellen, dass 16 Jugendliche unter 25 Jahre vermittelt werden konnten. Unter dem Strich gibt es in meinem Bereich in diesem Monat mit 1384 genau 83 Betroffene weniger. DHL plant Einstellungen und auch Neuansiedlungen, die noch nicht spruchreif sind, stehen bevor. Wenn dieser Trend anhält, können wir zufrieden sein", so von Scheven. In der Agentur Eilenburg gibt es 1273 (-1) Arbeitslose. Jubeh: „Bei uns sank die Anzahl im Bereich Jugendliche um elf. Momentan boomt vor allem das Baugeschehen, wo wir Einstellungen in Größenordnungen beobachten. Aber auch rund 100 Kurzarbeit-Anträge liegen vor." Weniger erfolgreich sei der Anteil der Langzeitarbeitslosen in der Statistik. Da gibt es immerhin 3228 Männer und Frauen, die länger als zwölf Monate ohne Job sind.

Die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften ist in den vergangenen vier Wochen um 91 auf nunmehr 8024 angestiegen. In diesen Bedarfsgemeinschaften (einzelne Personen oder Familien, die Hilfe bekommen) leben 14357 Menschen und damit 169 mehr als noch vor vier Wochen. Von diesen Hilfebedürftigen erhalten 11042 Arbeitslosengeld II (Hartz IV) und 3315 Sozialgeld. In den Gemeinschaften leben nicht nur Arbeitslose, sondern auch Schüler und Senioren.

Frank Pfütze

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