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Delitzsch Gemeinde Löbnitz kauft 15 Hektar am Seeufer
Region Delitzsch Gemeinde Löbnitz kauft 15 Hektar am Seeufer
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00:34 07.04.2018
Blick auf den Seelhausener See in der Gemeinde Löbnitz. Quelle: Ditmar Wohlgemuth
Löbnitz

Die Gemeinde Löbnitz hat ein etwa 15,3 Hektar großes Grundstück vom Bergbausanierer LMBV im Südwesten am Seelhausener See erworben. Die notariellen Beurkundungen sind derzeit in vollem Gange und sollen auch möglichst schnell abgeschlossen werden. Demnach soll auf dem erworbenen Gelände bald der Investor aktiv werden können, wenn er denn dem Kauf des Grundstücks von Gemeinde letztlich auch zustimmt. Laut Bürgermeister Axel Wohlschläger (CDU), er hat kaum Zweifel an dem Verkauf, soll auch dieser Eigentümerwechsel möglichst zeitnah über die Bühne gehen, damit der Kaufpreis, den die Gemeinde zunächst an die LMBV zahlte, auch schnell wieder dem Haushalt zur Verfügung stehe.

Grundbucheintrag abwarten

Mit baulichen Aktivitäten seitens des Investors rechnet Wohlschläger dennoch nicht so schnell. Wie zu erfahren war, halte sich der Investor mit klaren Aussagen immer wieder zurück und begründet seine Zurückhaltung mit laufenden Planungen. Man wolle erst der tatsächliche Eigentümer sein, also auch im Grundbuch stehen, ehe konkreten Vorhaben in die Öffentlichkeit getragen werden.

LMBV will Gelände modellieren

Tatsächlich hat der Investor auch noch einen kaum abzuschätzenden Zeitkorridor. Denn bevor er Planungen umsetzen kann, muss der Bergbausanierer das Gelände entsprechend vorbereiten. So ist nicht nur die Verlegung eines Teilstückes des Rundweges vorgesehen, sondern auch die Modellierung des Geländes als Terrassen, die wiederum der Investor für unterschiedliche Nutzungen vorgesehen hat. Bislang ist aber nicht erkennbar, wann die LMBV die sogenannten Pragraph-4-Maßnahmen umsetzen wird. Vor allem in der Goitzsche ist der Investor mit seinen Vorhaben erfolgreich und will es dann auch am Dorfrand von Löbnitz werden. Die Gefahr, dass der Investor kalte Füße bekommt und abspringt, sieht Axel Wohlschläger nicht. Dafür habe der schon viel investiert, sei dafür in Vorkasse gegangen. Bereits seit 2011 arbeite der an dem Projekt. Ein Vorhaben, mit dem Löbnitz an Attraktivität nochmals zulegen wird. Kitesurfer haben die Uferzonen bereits für sich entdeckt.

Von Ditmar Wohlgemuth

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