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Delitzsch Generationswechsel in Schenkenbergs Feuerwehr
Region Delitzsch Generationswechsel in Schenkenbergs Feuerwehr
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14:09 19.05.2015
Eine Laudatio auf den scheidenden Wehrleiter Jürgen Schneider (Mitte) hält sein Nachfolger Christian Hinkefuß (links). Neuer Stellvertreter ist Torsten Schmalfuß. Quelle: Ditmar Wohlgemuth

Er tritt in die zwei Reihe, wird aber im Feuerwehrausschuss weiterhin Mitglied bleiben und seine Erfahrungen einbringen.

Am vergangenen Freitag wählten die Kameraden in offener Abstimmung eine neue Wehrleitung. An der Spitze steht jetzt Christian Hinkefuß (35), sein Stellvertreter ist Torsten Schmalfuß (34), Schriftführer und Kassenwart in Personalunion ist Gordon Müller (25).

Jahreshauptversammlungen der Feuerwehren sind, zumindest im ersten Teil, meist nüchtern, leben von Statistiken und Berichten. Diesmal hatte sie in Schenkenberg eindeutig auch eine sehr emotionale Komponente. Jürgen Schneider fiel das Reden schwer, absolvierte dennoch pflichtgemäß die Versammlung nach Tagesordnung, deren Hauptteil in der Wahl einer neuen Leitung bestand.

Die Wehr hatte sich auf diesen Tag vorbereitet, auch Schneider wusste, dass dieser Moment kommen würde. Seit gut einem Jahr wurde nach einem Nachfolger gesucht und mit Christian Hinkefuß einer gefunden. Der 35-Jährige sagte zu, bekam das Vertrauen seiner Mitstreiter und kündigte schon mal Veränderungen an. "Sie werden sicher einiges anders machen, aber bitte nicht gleich alles", bemerkte Ordnungsdezernentin Angelika Stoye vom Landratsamt Nordsachsen. Sie schätze das gute Miteinander in Schenkenberg, würdigte auch die Arbeit des ABC-Zuges im Katastrophenschutz, dessen eine Komponente im Delitzscher Ortsteil stationiert ist. Bereits bei zwei Einsätzen konnte sich die gut ausgebildete Gruppe bewähren und wichtige Erfahrungen sammeln. Die Schenkenberger Wehr kam 2014 auf insgesamt 30 Einsätze, darunter waren zehn Brände und zehn technische Hilfeleistungen.

Dass die Wehr auf einen sehr guten Ausrüstungsstand ist, sei auch ein Verdienst von Jürgen Schneider, betonte Christian Hinkefuß in seiner Dankesrede, in der viel Stolz auf die gelebte Kameradschaft mitschwang. So besitzt die Wehr seit 2012 ein neues Löschgruppenfahrzeug 16/12. Es löste das Tanklöschfahrzeug ab, das Schneider einst von der Bahnwerk-Wehr ins Dorf holte - noch heute ein Novum.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom ..
Von Ditmar Wohlgemuth

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