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Delitzsch Grundschulanbau in Kyhna wächst
Region Delitzsch Grundschulanbau in Kyhna wächst
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15:23 23.11.2016
Ralf Berger von der Sächsischen Bildungsagentur, Regionalstelle Leipzig, versenkt den Nagel im Holz. Zuvor hatte Bürgermeisterin Ines Möller (Mitte) den Anfang gemacht.  Quelle: Wolfgang Sens
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Kyhna

 Der Richtkranz war diesmal eine mit bunten Bänder geschmückte Tanne. Sie war der höchste Punkt des Erweiterungsbaus der Grundschule Kyhna. Bei der K+S Bau GmbH aus Laußig ist das seit Jahren Tradition, sagte einer der Mitarbeiter. Auch Geschäftsführer Bernd Kohla ließ sich die kleine Zeremonie nicht entgehen, gab es doch viel Lob vom Auftraggeber, der Gemeinde Wiedemar, und den späteren Nutzern, den Schülern.

Letzter Nage ist Gemeinschaftsarbeit

Den üblichen letzten Nagel ins Dachgebälk versenkten Bürgermeisterin Ines Möller (parteilos) und der Leiter der Sächsischen Bildungsagentur, Regionalstelle Leipzig, Ralf Berger, gemeinsam hoch oben über dem künftigen Foyer der Schule. Es wird durch die vorgesehenen großen gläsernen Wände sehr lichtdurchflutet sein und den alten Teil der Schule mit dem Neubau verbinden. Bürgermeisterin Möller hob vor allem den jetzigen Baufortschritt hervor, der trotz teils widriger Witterungsverhältnisse erreicht wurde.

Fertigstellung im Sommer 2017

Spätestens im Sommer muss das Gebäude bezugsfertig sein. Klassenräume, Fachkabinette und Vorbereitungsräume werden gebraucht, um dann allen Grundschülern den Besuch in Kyhna zu ermöglichen. Momentan gibt es noch die Außenstelle in Wiesenena. „Jetzt kann ich es wirklich glauben, dass hier etwas richtig Gutes entsteht“, bekannte Schulleiterin Kathrin Hecht und sie freue sich sehr darauf. Sie wies auch darauf hin, dass die großen Fenster in den Klassenräumen den Blick ins Grüne ermöglichen.

Highlight ist die Aula

 Gemeinderat und Verwaltung hatten sich für einen Anbau in T-Form entscheiden, der im ehemaligen Schulhofbereich entsteht.

Besonderes Highlight des Anbaues ist eine Aula, die mittels von mobilen Trennwänden auch in zwei getrennte Räume verwandelt werden kann. Selbst die Schüler wissen schon, was sie an ihrer, dieser Schule haben. Sie sangen leidenschaftlich „Unsere Schule ist ein Hit“. Mitunter litten sie aber auch mit den Bauarbeitern, die bei Regen trotzdem ihrer Arbeit nachgingen.

Kosten: 1 Million Euro

Das Gesamtvorhaben kostet der Gemeinde etwa eine Million Euro. Mit 400 000 Euro beteiligt sich der Freistaat. Diese Fördermittel ermöglichten den Anbau überhaupt erst.

Von Ditmar Wohlgemuth

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