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Delitzsch Grundschule Löbnitz will Bufdi-Stellen behalten
Region Delitzsch Grundschule Löbnitz will Bufdi-Stellen behalten
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12:07 04.05.2018
Die Grundschule in Löbnitz. Quelle: Ditmar Wohlgemuth
Löbnitz

Die Grundschule Löbnitz will ihre beiden Bufdi-Stellen weiterhin behalten. Mit den zwei Bundesfreiwilligen – ein Mann und eine Frau – seien Lehrer, Eltern und Schüler „sehr zufrieden“, wie Lehrerin Berit Anders im Gemeinderat sagte. Leider liefen die Stellen in Kürze aus, sodass sie das Problem dem Gemeinderat erneut auf den Tisch legte. „Wir haben keine Schulsekretärin und auch keine Hausmeisterstelle, obwohl wir sie dringend bräuchten“, betonte sie und wiederholte, was bereits vor Monaten geäußert wurde. Damals hatte Heiko Wittig (SPD) als kurzfristige Lösung die Einrichtung von zwei Bufdi-Stellen angeregt. Dauerhaft die Stellen zu sichern, stelle sich derzeit aber schwierig dar. Momentan werde diskutiert, ob beispielsweise die Sekretärin Aufgaben erfüllt, die das Kultusministerium ihr aufträgt. „Demnach müsste Kultus auch die Stelle finanzieren“, betonte Wittig.

Förderverein finanziert

Bisher hätte das Lehrerkollegium alle Arbeiten in Eigenregie geleistet. Als Dauerlösung könne das aber nicht in Frage kommen. Für die Bufdi-Stellen leistet der Förderverein der Schule einen Eigenanteil, ein zweiter sollte von der Gemeinde kommen. „Leider ist das nicht geschehen, sodass wir den vollen Betrag übernahmen. Jetzt fehlen uns 900 Euro“, machte Berit Anders deutlich und bat um einen schnellen Ausgleich.

„Gemeinde kann nicht alles tun“

Den sicherte Bürgermeister Axel Wohlschläger (CDU) prompt zu. „Sie können sich der Unterstützung sicher sein“, erklärte er. Detlef Hofmann (CDU) äußerte den Eindruck, dass die Bitte der Schule sehr fordernd vorgetragen und die Hilfe der Gemeinde in Frage gestellt wurde. „Wir wollen gern etwas tun, wir können aber nicht alles“, erklärte er. Er bat deshalb darum, „nicht gleich draufzuhauen“, sondern sich auch die Position der Gemeinde, des Rates anzuhören. „Wir suchen immer nach einer Lösung.“

Von Ditmar Wohlgemuth

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