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Delitzsch Grundschule Wiedemar liegt im Zeitplan
Region Delitzsch Grundschule Wiedemar liegt im Zeitplan
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00:19 17.07.2017
Fußbodenleger Kai Meister bei der Arbeit im Grundschulanbau Kyhna Quelle: Ditmar Wohlgemuth
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Kyhna

Maik Walde vom Unternehmen Pollok-Bau klettert auf dem Gerüst bis an die Decke der Aula des Anbaus der Grundschule in Kyhna. Letzte Kleinigkeiten sind dort noch zu erledigen, dann scheint der Auftrag für das Delitzscher Bauunternehmen an dieser Stelle erledigt zu sein. Für andere Handwerker bleibt indes noch einiges zu tun. „Sie werden es bis zum Schulanfang schaffen“, ist Wiedemars Bürgermeisterin Ines Möller (parteilos) zuversichtlich. Sie müssen den Bau auch vollenden, weil er genau dann tatsächlich und praktisch gebraucht wird. Die bis zum Ende in Wiedemar noch genutzte Außenstelle der Schule wird es dann nicht mehr geben.

Highlight Aula

Die Aula ist das besondere Highlight des Neubaues. Mittels mobiler Trennwände kann die Aula schnell in zwei voneinander getrennte Räume verwandelt werden. Aber auch alle andere Räume werden den neuesten Standard bieten, hell und geräumig auf Lehrer und Schüler wirken. Auf Wunsch der Lehrer erhält jeder Raum einen andere Farbanstrich. Die Pastelltöne sind nicht aufdringlich, wirken scheinbar sogar beruhigend. Noch schallt es in den Unterrichtsräumen, noch fehlen die Tafeln, auch die Tische, Stühle und Schränke. Während die Tische und Stühle wohl pünktlich zum Schulbeginn geliefert werden können, hat sich der Lieferant aus Eisleben offenbar bei den Schränken zeitlich vertan. Er scheint sich an den Ferien in Sachsen-Anhalt orientiert zu haben. Ines Möller geht davon aus, dass die Lieferung dennoch zügig erfolgt und das vollständige Einräumen der Zimmer zeitnah erledigt werden kann.

Der etwa 1000 Quadratmeter große Neubau ist mit dem Altbau der Schule über ein gläsernes Foyer verbunden. Unmittelbar daran anknüpfend bezieht Schulleiterin Kathrin Hecht ihr Zimmer. Ihre Wunschfarbe ist bereits an den Wänden. Es folgen dann Klassenräume, Fachkabinette, Vorbereitungsräume als auch Sanitäranlagen. Im Flur fehlt jedoch noch der Anstrich. Die Farbe Orange soll zunächst hell dann dunkler auf den Wänden erscheinen.

Auffrischung für Altbau

Die Gemeinde Wiedemar hat das Millionenvorhaben stemmen müssen, weil sie sich für einen Schulstandort entscheiden musste und an den bisherigen Standorten nicht die erforderlichen Räumlichkeiten zur Verfügung stellen konnte. 400 000 Euro steuert der Freistaat als Fördermittel bei. Ohne diesen Zuschuss wäre das Vorhaben wahrscheinlich zum Scheitern verurteilt.

Doch nicht nur in den Neubau wurde investiert, auch der Altbau bekam eine Auffrischung in Form von Modernisierungsmaßnahmen. Vor allem das Dach musste ertüchtigt werden. Rund 50 000 Euro Fördermittel standen dafür zur Verfügung.

Von Ditmar Wohlgemuth

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