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Halbzeit beim Wiederaufbau

Löbnitzer Hochwasserschaden Halbzeit beim Wiederaufbau

Über sieben Millionen Euro betrug der Schaden nach dem Hochwasser 2013 in Löbnitz. Die Hälfte davon ist repariert. Doch neben der Ortsumgehung und dem Mulderadweg stehen noch weitere Projekte an.

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Die Ortsumgehung Industriegebiet S12 hat beim Hochwasser 2013 einen Schaden in Höhe von 1,1 Millionen Euro erlitten und kann jetzt saniert werden.

Quelle: Ditmar Wohlgemuth

Löbnitz. In der Gemeinde Löbnitz sind jetzt etwa 50 Prozent der bewilligten Hochwassergelder verbaut. 21 Projekte sind damit abgeschlossen. Darüber informierte Planer Bernd Knoblich, der für die Gemeinde Löbnitz die Projektsteuerung übernommen hat. Insgesamt erlitt die Gemeinde beim Hochwasser im Juni 2013 einen Schaden in Höhe von 7,3 Millionen Euro. Die Situation sei laut Planer „komfortabel, um auch die verbleibenden zehn Maßnahmen zu Ende zu bringen.“ Bei fünf davon sind die Planungen abgeschlossen und die Baumaßnahmen haben bereits begonnen. So ist am Campingplatz der Bodenauftrag erledigt, demnächst soll hier der Umschluss der Wasserversorgung erfolgen. Beim Weg Alte Mulde (Gartenanlage) sind zwei Bauabschnitte fertig. Der dritte und letzte soll, wie auch der Weg am Reitstadion, die Deichzufahrt am Kranichsberg und die Deichzufahrt Fährstraße mit Durchlass ab August gebaut werden.

Fünf weitere Projekte befinden sich noch in der Planungsphase, darunter mit der Wiederherstellung des Weges am Muldedeich (überregionaler Mulderadeweg) und der Ortsumgehung Industriegebiet S 12 zwei Schwergewichte, für die erst seit Kurzem klar ist, dass die dafür benötigten insgesamt rund zwei Millionen Euro kommen. Die Wiederherstellung des Reitstadions im Park Löbnitz verzögert sich, weil hier die Reitplätze noch einmal umgeplant werden. Im Park Löbnitz Schlossteil ist inzwischen die Nachvermessung erfolgt, hier soll nun ab August 2016 bis November 2017 gebaut werden. Noch nicht begonnen wurde die Deichzufahrt Roitzschjora. „Hier“, so der Projektsteuerer, „macht der Bau frühestens im Sommer 2017 Sinn, da vorher in diesem Bereich noch die Landestalsperrenverwaltung ein Siel baut.“

Noch etwas Vorbereitung bedarf zudem der Umzug des Sportplatzes aus der Aue an die Schule. Angestrebt, so Bernd Knoblich, werde der Umzug aber nach wie vor für die Sommerferien 2016.

Von Ilka Fischer

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