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Hat über Kupsal ein Flugzeug etwas verloren?

Loch im Dach Hat über Kupsal ein Flugzeug etwas verloren?

Ein zirka einen halben Meter großes Loch im Dach des ehemaligen Heubodens auf einem Grundstück im Krostitzer Ortsteil Kupsal gibt den Bewohnern des Gehöftes Rätsel auf.

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Zirka einen halben Meter misst das Loch im Dach eines Nebengebäudes von Frank Haupt in Kupsal. Was es verursachte ist bisher ungeklärt.

Quelle: Fotos: Wolfgang Sens

Kupsal. Ein zirka einen halben Meter großes Loch im Dach des ehemaligen Heubodens auf einem Grundstück im Krostitzer Ortsteil Kupsal gibt den Bewohnern des Gehöftes Rätsel auf. Wie Frank Haupt berichtet, wurde das Loch am Sonntag, dem 8. Mai, morgens von seinem Vater entdeckt. Weil Ziegel vom Dach in vielen kleinen Teilen vor dem Gebäude verstreut lagen, war dieser auf den Schaden aufmerksam geworden. Er begab sich sogleich auf die Suche nach der Ursache, denn am Abend zuvor hatte er bei einem Rundgang auf dem Grundstück noch alles in Ordnung vorgefunden. Aber weder im Freien noch in der Scheune wurde ein Gegenstand entdeckt, der ein derartiges Loch hätte reißen können. Eine Dachlatte und fünf Ziegel wurden zerstört, weitere seitlich ins Dach geschoben. Frank Haupt erfuhr von dem Geschehen erst am Sonntagabend, als er von einem Wochenendausflug zurückkam. Aber auch er entdeckte nichts, was vom Himmel gefallen sein könnte, denn von dort müsse es gekommen sein, weil das Gebäude freistehe. Und weil er dieser Tage in der Zeitung gelesen hatte, dass am Wallendorfer See von einem Flugzeug Teile abgestürzt waren, geht unser Leser davon aus, dass auch in seinem Fall ein Flugzeug etwas verloren haben könnte. „Ich habe einmal gehört, dass Flugzeuge manchmal Eisstücke verlieren. Ein solches, das dann geschmolzen ist, könnte es gewesen sein“, erklärt sich der Kupsaler den Vorfall. Bei Wind, wie er in der zurückliegenden Woche herrschte, starten die Flugzeuge vom Leipziger Airport aus in östliche Richtung. „Und jene, die nach Norden abbiegen, überfliegen unser Grundstück“, schildert Haupt.

Von Thomas Steingen

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