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Delitzsch Herzspezialisten informieren in Eilenburg und Delitzsch
Region Delitzsch Herzspezialisten informieren in Eilenburg und Delitzsch
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15:12 05.11.2018
Der Eilenburger Kardiologe Michael Leicht ist einer der Spezialisten, der anlässlich der Herzwoche in der Klinik Eilenburg einen Vortrag hält. Quelle: Kathrin Kabelitz
Eilenburg

„Herz außer Takt“ lautet das Motto der diesjährigen Herzwochen der Deutschen Herzstiftung in diesem Monat. In diesem Rahmen finden am Mittwoch in der Klinik Eilenburg und am Donnerstag in der Klinik Delitzsch jeweils von 16 Uhr bis 19.30 Uhr Informationsveranstaltungen mit interessanten Vorträgen zum Thema statt.

Herzspezialisten der Kliniken informieren über Ursachen, Auslöser und Behandlungsmöglichkeiten des Vorhofflimmerns, der häufigsten Herzrhythmusstörung in Deutschland, und Möglichkeiten des medikamentösen Einsatzes von Gerinnungshemmern, die vor der Bildung von Blutgerinnseln schützen können.

Fachleute halten Vorträge

Anschließend stehen in Eilenburg Oberarzt Dr. Heiko Scherf, Facharzt Thomas Schäffer sowie der in Eilenburg niedergelassene Kardiologe Dr. Michael Leicht für persönliche Fragen bereit. In Delitzsch informiert Oberarzt Frank Winkelmann zusammen mit seinem Eilenburger Kollegen Oberarzt Dr. Scherf.

Zum Rahmenprogramm gehören Blutdruck- und Blutzuckermessung und das Vorführen von Rettungsmaßnahmen am Dummy.

Vorhofflimmern gehört zu den häufigsten Herzrhythmusstörungen

Hintergrund: Mit etwa 1,8 Millionen Betroffenen gehört das Vorhofflimmern in Deutschland zu den häufigsten Herzrhythmusstörungen. Ohne rechtzeitige Therapie drohen ernste Folgen für Herz und Gehirn, da Vorhofflimmern zu Herzschwäche und Schlaganfall führen kann. Jedes Jahr verursacht Vorhofflimmern hierzulande etwa 30 000 Schlaganfälle.

Das Schlaganfallrisiko ist deshalb so hoch, weil durch die mit dem Vorhofflimmern einhergehende gestörte Pumpfunktion des Herzens das Blut nicht mehr vollständig aus den Vorhöfen in die Herzkammern bewegt werden kann. So können sich Blutgerinnsel bilden, die, wenn sie sich lösen, ins Gehirn schwimmen und einen Schlaganfall auslösen können. Unberechenbar ist das Vorhofflimmern, weil es bei etwa der Hälfte aller Patienten ohne Symptome oder Beschwerden auftritt und dadurch unbemerkt bleiben kann. Das gilt verstärkt für ältere Patienten, denn mit dem Alter steigt das Risiko, von Vorhofflimmern betroffen zu sein.

Von LVZ

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