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Delitzsch Hexenzauber der Altstadthändler
Region Delitzsch Hexenzauber der Altstadthändler
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16:06 01.05.2011
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Doch vorher galt es, bei 18 beteiligten Händlern in der Altstadt sowie in der Bibliothek Buchstaben einzusammeln. Ganz eifrig waren da unter anderem die Hortkinder der Diesterwegschule. „Wir nutzen das gleich als tolles Ferienangebot", freute sich Hortnerin Heidrun Böhme, die es sich mit ihren Schützlingen vor dem Fotostudio Factory-7 gemütlich machte. Nicht ohne Grund, denn schließlich wartete hier die Hexe Babajaga.

In deren Kostüm fühlte sich Elke Fahr sichtlich wohl. Und jedem, der ihr in die Quere kam, kreischte sie in die Ohren: „Ich bin 435 Jahre alt, aber sehe nur aus wie 111." Doch Alter schützt vor Schnupperlaune nicht. Und so musste sich so mancher Ankömmling ihrem Nasentest und der Einordnung von „akzeptiert" über „nett" bis „sehr nett" unterziehen. Doch nicht nur die Nase, auch das Mundwerk stand nicht still. So erzählte sie manch Gruseliges. Bei der Geschichte vom Mann mit dem blutigen Daumen hatte sie aber die Lacher auf ihrer Seite. Schließlich stellte sich heraus, dass dieser Schreckensmann gar nichts Schlimmes, sondern lediglich ein Pflaster wollte. Und den Buchstaben? Den mussten sich die Kinder bei Factory 7 natürlich aus ollem Glibberschleim fischen.

Sportlich ging es dagegen beim Servicegeschäft von Andreas Handke zu. Andreas Handke, der mit Detlef Schwuchow und Susanne Neumann die meiste organisatorische Arbeit leistete, lud vor seinem Laden zu einem Hexenschuss auf Dosenpyramiden ein. „Ende April ist immer noch nicht so viel los. Da bietet es sich für uns Altstadthändler an, was auf die Beine zu stellen", fand er. Doch leider sei es selbst als Oberhexerich und mit Zauberkraft nicht möglich gewesen, wirklich alle Händler unter einen Hut zu bekommen.

Einen solchen hatten aber dennoch viele Verkäuferinnen und auch die Bibliothekarinnen auf. „Bei uns gibt es ein S zu holen", erklärte in der Alten Lateinschule Hexe Manuela Winkler. Die Fragen würden altersgerecht gestellt. Und so führten bei ihr Softeis, Sonne und Spinne zum „S".

Das 18-teilige Rätsel war auch für Florian Noack aus Zschortau kein Problem. „Ich bin mit meinem Papa unterwegs", erzählte der Neunjährige. Und schließlich passten auch die Ferien gut. Das fand auch die zwei Jahre jüngere Fiora Hohlfeld, die „das Ganze nicht schwer" fand.

Nicht so leicht hatte es dagegen am Abend die Folkband Rambles. Denn schon beim Aufbauen pustete der aufkommende Wind ihnen immer mal das Dach über den Kopf weg. Und dann hatten sie auch noch gegen kleine Regenschauer anzuspielen.

Ilka Fischer

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