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Hickhack-Jugendclub Badrina

Hickhack-Jugendclub Badrina

Aufatmen bei den Jugendlichen in Badrina: Dem Wiederaufbau des Jugendclubs stehe mit "hoher Wahrscheinlichkeit" auch seitens des Bauamtes wohl nichts mehr im Wege.

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Mit Arbeitseinsätzen wie dem im Sommer 2012 haben die Jugendlichen für ihren Treffpunkt gekämpft. Dieses alte Areal im Park aber kann nicht mehr genutzt werden.

Quelle: Christine Jacob

Badrina. Das zumindest verkündete Bürgermeister Volker Tiefensee (CDU, 56) jüngst im Gemeinderat. Alsbald also könnte der Umbau zweier Garagen auf dem Gewerbehof von Badrina starten.

Die Diskussionen um den Treffpunkt könnten inzwischen mehrere Akten füllen. Abgebrannt ist der Club im Park Badrina schließlich bereits im September 2011. Schon zehn Jahre zuvor war der Treffpunkt in Flammen aufgegangen. Nach dem Brand 2001 leistete der Badrinaer Nachwuchs schon einmal selbst Aufbauarbeit im Park, sammelte Spenden und errichtete den Club in Eigenregie neu. Während der Bürgermeister 2001 noch kurz nach dem Brand von Wiederaufbau sprach, ging seit September 2011 alles nur noch schleppend. Und dies obwohl die Versicherung den mehr als 100000 Euro teuren Bau tragen würde. Im März 2012 beschlossen Ortschafts- und anschließend Gemeinderat so zwar den Wiederaufbau an alter Stelle, doch die Steine waren da schon lange in den Weg geräumt: Bis heute sei keine Baugenehmigung für das kleine Häuschen mitten im Badrinaer Park gefunden worden, erinnerte Tiefensee auch jüngst wieder im Gemeinderat. Selbst das Papier für die Errichtung 1973 ist nicht zu finden - obwohl man davon ausgehen könne, dass mal eins vorlag. Zudem liegt der eigentliche Treff nun im FFH-Gebiet für den Natur- und Landschaftsschutz, die Umgebung der eigentlichen Baracke ist damit naturschutzrechtlich besonders geschützt. Heißt: Bau und Betrieb der Einrichtung im FFH-Gebiet wären noch einmal ganz genau zu prüfen. So wanderten die Pläne gen Dorfmitte und raus aus dem einsamen Park. Eine der Garagen wird zum eigentlichen Club, in die andere kommt unter anderem die Toilettenanlage, informierte Tiefensee nun. Im Gegensatz zum alten Standort aber wird es mit dem neuen Club keine Freifläche mehr für Feiern geben. "Rauchen können die Jugendlichen vor den Garagen, aber Partyzone ist das nicht", betonte der Bürgermeister.

Zudem, so lobte er, seien die vergangenen Monate aber gut gelaufen. Übergangsweise nutzen die Teenager und jungen Erwachsenen, die in Eigenregie am alten Standort bereits mehrfach Arbeitseinsätze absolviert hatten, eine Wohnung als Zwischenlösung. "Das läuft relativ konfliktfrei und ordentlich ab. Aber dauerhaft ist das natürlich keine Lösung", betonte Volker Tiefensee in der Ratssitzung.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.05.2013

Christine Jacob

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