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Delitzsch Hochfliegende Choreografien in Krostitz
Region Delitzsch Hochfliegende Choreografien in Krostitz
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22:09 15.12.2013
Mit hochfliegenden Choreografien gestalteten die Akrobaten aus Krostitz ihre Weihnachtsshow. Quelle: Alexander Prautzsch
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Krostitz

Seit Oktober schon hatten sie sich vorbereitet. Dabei galt es, neben dem eigentlichen Training und den Vorbereitungen zur Deutschen Meisterschaft die ausgeklügelten und vielgestaltigen Choreografien für die Weihnachtsshow einzustudieren. Offenkundig hat sich das lange Üben gelohnt: Die Darbietungen beeindruckten mit Präzision und Einfallsreichtum.

Krostitz. Salti und Flickflack schlagende Weihnachtsmänner, dazwischen fliegende Frauen im Festkostüm: Rund 100 Krostitzer Akrobaten zeigten am Wochenende eine beeindruckende Weihnachtsshow.

So führte gleich zu Beginn "Frosty the Snowman" im kugelrunden weißem Kostüm mit seinen Freunden in die fröhliche Weihnachtswelt ein. Eine Welt, in der eine Schar von Piraten zu fechten begann und kleine und große Tänzer zu "Rockin' around the christmas tree" ihre Partnerinnen durch die Luft wirbelten. Da zeigte auch der fünfjährige Hans Läßig seine Fähigkeiten. Zu "Frosty the Snowman" war er als Untermann im Einsatz, stemmte seine Freunde - zum winterlichem Schwanensee ließ er sich dann selbst von den Akrobaten der Vollklasse durch die Luft gewirbeln.

Nachdem in der ersten Hälfte des zweistündigen Programms die Weihnachtszeit im Vordergrund stand, sollten im Anschluss Zebras und Löwen in die Krostitzer Mehrzweckhalle einziehen. Beim "König der Löwen" ging die afrikanische (elektrische) Sonne auf. Mit gefühlvollen Choreografien zu "Can you feel the love tonight" gelang den Akrobaten eine hochkarätige Show, die man sonst eher in den Metropolen vermutet.

Das sich die Krostitzer Qualitäten herumgesprochen haben, machen auch die Daten des Vorverkaufes anschaulich: Innerhalb von vier Tagen waren alle 660 Karten für die drei Shows restlos ausverkauft. Ein großer Teil der Erlöse wird als Eigenmittelanteil für den neu gekauften, federnden Turnboden gebraucht, der mehr als 20 000 Euro kostete und teilweise gefördert wurde. Die Einzelteile füllen gut zwei Lkw. Nun wird noch ein geeigneter Lagerraum dafür gesucht.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.12.2013

Alexander Prautzsch

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