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Delitzsch Hohenossiger Druckgrafik-Symposions-Ausstellung im Opernhaus Leipzig
Region Delitzsch Hohenossiger Druckgrafik-Symposions-Ausstellung im Opernhaus Leipzig
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15:01 28.01.2010
Ulrike Zimmer schuf diese Grafik zum Thema Markttag in Frankreich. Quelle: Lutz Schmidt
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Leipzig/Hohenossig

Stephanie Marx, Steffi Sahre, Ulrike Zimmer aus Deutschland, Jean-Paul Probani aus Frankreich und Styn Vanbrabant aus Belgien wurden unter dem Beifall der Besucher vom kommissarischen Intendanten der Oper,Alexander von Maravic, ins Rampenlicht des Parkettfoyers gerückt. „Wir haben Bühnenbildner und Grafiker“, schlug Maravic den Bogen zu den Künstlerkollegen von der anderen „Innung“ und betonte: „Wir sind besonders stolz, dass wir diese Ausstellung hier im Hause haben.“ Er wäre im Übrigen sprachlos, wie viele unterschiedliche Drucktechniken es gibt – und lies die Vernissagebesucher gleich mal daran teilhaben: „Es gibt Strichätzung, Farbradierung, Aquatinta, Mezzotinto, verschiedene Ätztechniken, Holzschnitt, Farbholzschnitt und, das fand ich besonders beeindruckend, einen Materialdruck von Plexiglas.“ Damit hatte der Opern-Hausherr im Sauseschritt die ganze Breite des Gezeigten von der drucktechnischen Seite her abgehakt. Sich die Werke, ihre Motive und ausgefeilten Nuancen zu erschließen, blieb später jedem selbst überlassen.Doch zunächst erhielt Christine Hölzig das Wort. „Es finden Auseinandersetzungen mit Materialien, Oberflächen und Strukturen statt“, beschrieb die Kunsthistorikerin das Geschehen in den Druckereiwerkstätten in Hohenossig. Deren Betreiber Jeanette und Reinhard Rössler engagieren sich mit Unterstützung des Bundes Bildender Künstler und von Sponsoren unermüdlich für das Kunstfeld Druckgrafik. „Das Symposion erwies und erweist sich als ideales Medium, die zeitgenössische Druckgrafik zu fördern“, sagte dann auch Hölzig. Europaweit gebe es wenig vergleichbare Arbeitswochen. Deshalb gelte es, das Symposion zu stärken und seinen Bestand zu sichern.Einen Rahmen für die Beleg-Expositionen fanden die Macher in der Vergangenheit schon auf dem Uni-Campus, im „Reichshof“, im Kroch-Haus und im Gewandhaus. Reinhard Rössler dankte den Opern-Galeristen, die dieses Mal die Tür weit aufmachten. „Faszinierend, geheimnisvoll“, kommentierte kurz danach Moritz Jähnig, einer der Eröffnungsbesucher, die Werke Vanbrabants, die seine Favoriten waren. Während sich jemand an anderer Stelle von den Motiven nicht lösen konnte, die Steffi Sahre zu Dostojewskis Weltliteratur „Der Idiot“ schuf. Kunst und Kultur hatten dort eine dritten Zweig ins Boot geholt. Was will es mehr? Lutz Schmidt

Lutz Schmidt

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