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Hohenrodaerinnen beim Landesmelkwettbewerb

Hohenrodaerinnen beim Landesmelkwettbewerb

Beim regionalen Wettbewerb im Team-Karussellmelken hatten 2009 Monika Schön und Kathrin Nitzsche von der Agrargenossenschaft Hohenroda die Nase vorn. Ab Montag treten die beiden nun beim Landeswettbewerb in Köllitsch an.

Hohenroda/Köllitsch. Vormelken, Anhängen, Euterpflege sind die drei wesentlichen Elemente, die beim Melkwettbewerb absolviert werden müssen. „Dabei ist Gründlichkeit wichtiger als Schnelligkeit“, erklärt die 25-jährige Monika Schön, die mit ihrer Team-Partnerin am Donnerstag noch einmal trainierte. In einem Landwirtschaftsbetrieb in Beilrode gab es dabei eine Klippe, die sie auch beim Wettbewerb überwinden müssen. In Hohenroda ist das Melkkarussel nämlich ein sogenannter Rechtsdreher, in Beilrode aber geht es links herum. Das ist ungefähr so, als wenn ein Linkshänder sich plötzlich umstellen muss. Die Melkerinnen aus der Agrargenossenschaft sind jedoch Profis, beide haben in Hohenroda gelernt und sind tagtäglich im Melkkarussellstand zugange. Die Delitzscherin Monika Schön ist bereits neun Jahre im Beruf und Kathrin Nitzsche (22) aus Bad Düben sechs Jahre. „Eigentlich wollte ich Pferdewirt werden. Doch das hat damals nicht geklappt“, erzählt letztere. Und Monika Schön sagt: „Ich wollte unbedingt etwas mit Tieren machen und dachte an einen Zoo. Doch dann war ich zum Probemelken in Hohenroda eingeladen und begann hier mit der Lehre.“ „Und heute ist es eine Spitzenkraft“, fügt Paul Knott, Chef der Agrargenossenschaft, hinzu, der den zwei Mitarbeiterinnen in der nächsten Woche natürlich die Daumen drückt. Die Sieger des Landeswettbewerbes nominieren sich übrigens automatisch zur Teilnahme am Bundesvergleich. Während des Regionalwettbewerbes mussten sich die zwei jungen Frauen gegen drei andere Teams behaupten und 64 Kühe innerhalb einer Stunde melken. Beim Landeswettbewerb-Ausrichter im Raum Köllitsch treten sie gegen acht Teams an. Neben der Praxis sind auch theoretische Kenntnisse gefragt. Und das nicht zu knapp. Silvia Pusch, Oberleistungsprüferin beim Sächsischen Landeskontrollverband, berichtet: „In einem DLG-Fachhandbuch stehen 231 Fragen, davon werden 20 ausgewählt, die die Wettbewerbsteilnehmer beantworten müssen.“ Dabei geht es um Tierzucht, Fütterung, Technik und Haltung. Pusch sagt über die Hohenrodaerinnen zuversichtlich: „Es ist ein sehr junges, engagiertes Team und ich bin sicher, dass es ein gutes Ergebnis für sie geben wird.“ Allerdings weist sie auch daraufhin, dass im Wettbewerb Routine, wie sie durch die Arbeit nun mal so drinsitzt, nicht allzu gut ist. Besser sei es, dass die Teilnehmerinnen sich darauf besinnen, was sie mal Schritt für Schritt gelernt haben. Auf eines müssen die zwei Melkerinnen aus Hohenroda beim Wettbewerb allerdings ganz bestimmt verzichten. Beide haben nämlich in den Ställen der Agrargenossenschaft, hier stehen 545 Milchkühe, ein Lieblingstier. „Meines ist die Nummer 586“, verrät Monika Schön. „Es ist ganz zahm und schmust gern mit mir.“ Und Kathrin Nitzsche weiß das Gleiche von der Nummer 420 zu berichten. Melkerinnen aus der Agrargenossenschaft Hohenroda nehmen übrigens an den durch den Bauernverband aller zwei Jahre organisierten Wettbewerben zum dritten Mal teil. Hohenroda/Köllitsch. Beim regionalen Wettbewerb im Team-Karussellmelken hatten 2009 Monika Schön und Kathrin Nitzsche von der Agrargenossenschaft Hohenroda die Nase vorn. Ab Montag treten die beiden nun beim Landeswettbewerb in Köllitsch an. Vormelken, Anhängen, Euterpflege sind die drei wesentlichen Elemente, die beim Melkwettbewerb absolviert werden müssen. „Dabei ist Gründlichkeit wichtiger als Schnelligkeit“, erklärt die 25-jährige Monika Schön, die mit ihrer Team-Partnerin am Donnerstag noch einmal trainierte. In einem Landwirtschaftsbetrieb in Beilrode gab es dabei eine Klippe, die sie auch beim Wettbewerb überwinden müssen. In Hohenroda ist das Melkkarussel nämlich ein sogenannter Rechtsdreher, in Beilrode aber geht es links herum. Das ist ungefähr so, als wenn ein Linkshänder sich plötzlich umstellen muss. Die Melkerinnen aus der Agrargenossenschaft sind jedoch Profis, beide haben in Hohenroda gelernt und sind tagtäglich im Melkkarussellstand zugange. Die Delitzscherin Monika Schön ist bereits neun Jahre im Beruf und Kathrin Nitzsche (22) aus Bad Düben sechs Jahre. „Eigentlich wollte ich Pferdewirt werden. Doch das hat damals nicht geklappt“, erzählt letztere. Und Monika Schön sagt: „Ich wollte unbedingt etwas mit Tieren machen und dachte igentlich an einen Zoo. Doch dann war ich zum Probemelken in Hohenroda eingeladen und begann hier mit der Lehre.“ „Und heute ist es eine Spitzenkraft“, fügt Paul Knott, Chef der Agrargenossenschaft hinzu, der den zwei Mitarbeiterinnen in der nächsten Woche natürlich die Daumen drückt. Die Sieger des Landeswettbewerbes nominieren sich übrigens automatisch zur Teilnahme am Bundesvergleich. Während des Regionalwettbewerbes mussten sich die zwei jungen Frauen gegen drei andere Teams behaupten und 64 Kühe innerhalb einer Stunde melken. Beim Landeswettbewerb-Ausrichter im Raum Köllitsch treten sie gegen acht Teams an. Neben der Praxis sind auch theoretische Kenntnisse gefragt. Und das nicht zu knapp. Silvia Pusch, Oberleistungsprüferin beim Sächsischen Landeskontrollverband, berichtet: „In einem DLG-Fachhandbuch stehen 231 Fragen, davon werden 20 ausgewählt, die die Wettbewerbsteilnehmer beantworten müssen.“ Dabei geht es um Tierzucht, Fütterung, Technik und Haltung. Pusch sagt über die Hohenrodaerinnen zuversichtlich: „Es ist ein sehr junges, engagiertes Team und ich bin sicher, dass es ein gutes Ergebnis für sie geben wird.“ Allerdings weist sie auch daraufhin, dass im Wettbewerb Routine, wie sie durch die Arbeit nun mal so drinsitzt, nicht allzu gut ist. Besser sei es, dass die Teilnehmerinnen sich darauf besinnen, was sie mal Schritt für Schritt gelernt haben. Auf eines müssen die zwei Melkerinnen aus Hohenroda beim Wettbewerb allerdings ganz bestimmt verzichten: Beide haben nämlich in den Ställen der Agrargenossenschaft, hier stehen 545 Milchkühe, ein Lieblingstier. „Meines ist die Nummer 586“, verrät Monika Schön. „Es ist ganz zahm und schmust gern mit mir.“ Und Kathrin Nitzsche weiß das Gleiche von der Nummer 420 zu berichten. Melkerinnen aus der Agrargenossenschaft Hohenroda nehmen übrigens an den vom  Bauernverband aller zwei Jahre organisierten Wettbewerben zum dritten Mal teil.

Lutz Schmidt

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