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Delitzsch Im Revier flattert jetzt der Admiral
Region Delitzsch Im Revier flattert jetzt der Admiral
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18:41 12.03.2010
Werner Häntze, der Hobbyfotograf mit dem Blick für die Schönheiten der sich wandelnden Natur, war ein vielgefragter Gesprächspartner zur Eröffnung der Schau. Quelle: Manfred Lüttich
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Delitzsch

Ein Foto zeigt Schöttges Opa Paul inmitten seiner Arbeitskollegen im Jahr 1926. Schöttge vermutet, dass diese Dokumente nun zu den ältesten Foto-Exponaten der neuen Ausstellung „Die Goitzsche im Wandel – Auenwald, Braunkohle und Seenlandschaft“ im Delitzscher Schloss gehören. Die neue Sonderschau – die zweite dieses Jahres im Museum – wurde am Donnerstagnachmittag eröffnet (wir berichteten). Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos) ließ sich diese Zeremonie nicht entgehen. Und sogar die Stehplätze wurden für die Besucher knapp. Das Thema der Ausstellung macht um kaum einen Delitzscher einen Bogen.Die Schau bringt den Wandel dieser Landschaft berührend nahe, lädt zu Entdeckungen ein und schlägt Brücken vom Damals zum Heute. Herbariumsliebhaber können sich an den sauber auf Papierbogen fixierten Gräsern und Kräutern erfreuen: Hundskamille vom Poucher Grubenrand oder Graukresse vom Bahndamm bei Kattersnaundorf. Wem das zu trist ist, hebt den Blick und wundert sich vielleicht, wie grazil die „Distel am Wege nach der Goitzsche“ auf dem darüber platzierten großen Foto wirkt – eine scheinbar so unscheinbare Pflanze, der man am Wegesrand  wohl eher keinen bewundernden Blick schenkt. Die farbigen Fotos von Werner Häntze nehmen eine ganze Wand des Sonderausstellungsraumes ein. Sie setzen Kontraste zu weniger farbfreudigen Exponaten und geben Anstoß, dem Wunsch von Museumsleiter Jürgen Geisler zu folgen, die Schau möge helfen, die Augen für die schönen Dinge in der Umgebung zu sensibilisieren.(Mehr über die neue Ausstellung lesen Sie in der Delitzsch-Eilenburger Kreiszeitung vom 13./14. März)

Edith Dorothea Klisa

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