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Delitzsch Immer mehr Delitzscher Unternehmen erfüllen Mitarbeiter-Wünsche
Region Delitzsch Immer mehr Delitzscher Unternehmen erfüllen Mitarbeiter-Wünsche
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00:16 30.05.2017
Eine Frau arbeitet in ihrem Zuhause – in einem Homeoffice (Symbolfoto). Quelle: dpa
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Delitzsch

„Das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter ist uns besonders wichtig. Gerade mit der Nähe zu Leipzig ist uns klar, dass wir unseren Mitarbeitern schon etwas bieten müssen“, sagt Rüdiger Kleinke vom Weinversandhandel Ebrosia. Dies fange bei der Ausstattung der Büros an: Sie sind in freundlichen Farben gehalten, die hochflorigen Teppiche schlucken Geräusche und sorgen für ein gutes Laufgefühl. „Wir achten zudem auf eine offene, freundliche und wertschätzende Kommunikation“, meint Kleinke. Jeder Mitarbeiter kann sich zudem seinen eigenen Bürostuhl und PC-Bildschirm aussuchen, die Tische sind in der Höhe verstellbar, damit auch im Stehen gearbeitet werden kann. „Ergonomie am Arbeitsplatz ist uns sehr wichtig“, sagt Kleinke.

Freie Zeiteinteilung

Neben diesen Möglichkeiten können die Angestellten außerdem die Gleitzeit nutzen. „Wir haben eine Kernarbeitszeit von 9 Uhr bis 16 Uhr, dort sollten alle da sein“, erklärt Kleinke. Ansonsten liege es in der Verantwortung der Mitarbeiter, ob sie früher anfangen und dann schon direkt um 16 Uhr gehen, oder morgens lieber länger schlafen und dafür mehr in den Nachmittag hineinarbeiten wollen. Diese Gleitzeit gibt es ebenfalls bei der Wohnungsgesellschaft Delitzsch (WGD), wie Geschäftsführer André Planer berichtet: „Bei uns ist die Kernarbeitszeit von 8.30 Uhr bis 15 Uhr.“

Außerdem achte die WGD sehr auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter, bietet beispielsweise Schutzimpfungen an. „Im Herbst kommt ein Arzt direkt zu uns ins Haus für die Grippeschutzimpfung, wer will, kann sich dann impfen lassen. In dem Zusammenhang wird meist auch gleich geschaut, ob der Hepatitis-Schutz aufgefrischt werden muss“, erklärt Planer. Diese Impfungen würden auch im Interesse der WGD liegen, da die Arbeitnehmer teilweise sehr viel Kundenkontakt haben. „Daher bieten wir lieber die Impfungen im Vorfeld an, als dass die Mitarbeiter dann wegen Krankheit ausfallen“, so Planer.

Rückenschule für Mitarbeiter

Mit zur Vorsorge der Gesundheit würden außerdem Fitnessangebote gehören. „Wir haben eine wöchentliche Rückenschule und Angestellte können eine 14-tägige Massagenbehandlung bekommen“, sagt Planer. Die Kosten für die Massagen werden zum Teil von der WGD getragen, zum Teil vom Arbeitnehmer. „Einmal im Jahr haben wir zudem einen Gesundheitstag“, so Planer. Zu diesem würden die Krankenkassen kommen und über verschiedene Themen rund um Gesundheit und Ernährung informieren.

Auf die Fitness ihrer Angestellten achtet auch die Auto-Webel GmbH. Damit sie ihren Körper stärken können, hat das Unternehmen firmeneigene Fitnessräume auf dem Betriebsgelände. „Etwa 30 Prozent unserer Belegschaft nutzen diese Möglichkeit“, sagt Geschäftsführer Christian Webel. Außerdem gebe es für die Verwaltungsangestellten die Möglichkeit, im Home Office zu arbeiten sowie Gleitzeit zu nutzen. „Dies wird auch regelmäßig von unseren Angestellten genutzt“, so Webel.

Einen Betriebskindergarten gibt es bei keinem der Unternehmen, dafür seien sie zu klein. „Wir versuchen, bei Problemen zu helfen, damit die Kinder in der Nähe einen Kita-Platz finden“, sagt Planer. Kleinke würde gerne einen anbieten, allerdings lohnt sich einer allein für seine Firma nicht. „Wenn sich aber ein paar Unternehmen für eine Betriebskindertagesstätte zusammenschließen würden, wären wir dabei“, sagt er.

Von Andrea Schulze

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