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In Delitzsch-Nord entsteht eine neue Wohnanlage für Senioren

Barrierefrei mit Lift und Balkonen In Delitzsch-Nord entsteht eine neue Wohnanlage für Senioren

Im Delitzscher Norden steht ein weiteres Neubau-Großprojekt in den Startlöchern. An der Securiusstraße, gleich neben dem Bürgerhaus, soll ab diesem Jahr eine Wohnanlage errichtet werden, die auf die Bedürfnisse reiferer Semester zugeschnitten ist. Bauherr des 2,8-Millionen-Euro-Projektes ist die kommunale Wohnungsgesellschaft (WGD).

So soll sich die neue Wohnanlage Securiusstraße 36 ins Karree neben dem Bürgerhaus (rechts) einfügen.

Quelle: Entwurf/Montage: Pro Bau

Delitzsch. Im Delitzscher Norden steht ein weiteres Neubau-Großprojekt in den Startlöchern. An der Securiusstraße, gleich neben dem Bürgerhaus, soll ab diesem Jahr eine Wohnanlage errichtet werden, die auf die Bedürfnisse reiferer Semester zugeschnitten ist. Bauherr des 2,8-Millionen-Euro-Projektes ist die kommunale Wohnungsgesellschaft (WGD).

Das Gebäude entsteht dort, wo sich noch bis 2011 die Reste der ehemaligen Bettfedernfabrik befanden. Bekanntermaßen hat die Stadtverwaltung die Brache beräumen und zunächst begrünen lassen – mit dem Ansinnen einer künftigen städtebaulichen Entwicklung. Die wird voraussichtlich ab dem Frühjahr Realität: Die WGD hat einen Bauantrag für einen Dreieinhalb-Geschosser eingereicht, der sich in das Karree zwischen Securiusstraße, Bürgerhaus und Kosebruchweg fügt. Entscheidendes Merkmal des Neubaus: Alle Wohnungen sind per Lift und damit barrierefrei erreichbar. Möglich wird das durch außen angebrachte Laubengänge, die von der zentralen Aufzugsanlage zu den Einheiten führen.

Die Rückseite der neuen Wohnanlage aus der Vogelperspektive

Die Rückseite der neuen Wohnanlage aus der Vogelperspektive: Jede Wohnung ist mit Balkon oder Terrasse ausgestattet, der Blick von dort fällt auf begrünte Außenanlagen. Auf der Vorderseite sind Parkplätze vorgesehen. Das Objekt ist in zwei Flügel unterteilt, die über das zentrale Treppenhaus beziehungsweise per Aufzug erreichbar sind. Den oberen Abschluss bilden zwei Penthouse-Wohnungen.

Quelle: Entwurf: Pro Bau

In 22 Zwei-Raum-Wohnungen stehen je rund 50 Quadratmeter zur Verfügung. Für Mieter, die es etwas großzügiger mögen, befinden sich oberhalb der drei Vollgeschosse noch zwei Penthouse-Quartiere mit jeweils etwa 70 Quadratmetern. „Alle Wohnungen haben Balkon oder Terrasse“, sagt WGD-Geschäftsführer André Planer. Auch an Abstellräume wurde gedacht. Beheizt wird mit Fernwärme der Stadtwerke.

Der Großvermieter hat das Projekt bereits seit Längerem in der Schublade. Zunächst wurde jedoch der Neubau in der Marienstraße vorgezogen, weil sich kurzfristig Fördermittel für den Abriss der Ex-Limonadenfabrik ergaben und die offene Baugrube kein Dauerzustand sein sollte. An der Securiusstraße waren zudem noch Grundstücksfragen zu klären. Nun soll’s losgehen: „Wir kalkulieren mit etwa anderthalb Jahren Bauzeit. Wenn es optimal läuft, kann das Objekt im Herbst 2017 bezogen werden“, prognostiziert Planer.

Und ist überzeugt, dass sich die Investition lohnt. Die Nachfrage nach seniorengerechten Wohnungen in Delitzsch sei deutlich und werde in den nächsten Jahren wohl weiter steigen. Zwar unternehme die WGD einige Anstrengungen – gerade im Delitzscher Osten –, um die mitunter schon seit Jahrzehnten vor Ort lebenden Mieter in ihren Wohnungen zu halten. Doch Barrierefreiheit werde immer mehr zum ausschlaggebenden Kriterium. „Die bestehenden Gebäude eignen sich oftmals nicht für Aufzugsanbauten, entweder aus baulichen Gründen oder wegen zu hoher Betriebskosten.“ Deshalb, so Planer, müsse neu gebaut und andernorts, wie etwa in der Puschkinstraße, auch mal abgerissen werden.

Der Mietpreis im Objekt Securiusstraße 36 werde sich am Neubau-Niveau orientieren. Allerdings nicht am Spitzensegment wie zum Beispiel in der Marienstraße. Etwa 6,50 bis 6,70 Euro pro Quadratmeter stehen in Aussicht. Profitieren sollen die Mieter von der Nähe zur bestehenden altersgerechten WGD-Wohnanlage im Kosebruchweg 11/13. Dort finden sich bereits Pflegedienstleistungen und regelmäßige Info- und Freizeitveranstaltungen. Zudem ist auch für den Neubau ein gemeinschaftlicher Begegnungsraum im Gespräch. Und für die barrierefreie Gewerbeeinheit im Parterre habe bereits ein Friseur angefragt.

Von Kay Würker

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