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Delitzsch In Quering werden Rosenblütenträume wahr
Region Delitzsch In Quering werden Rosenblütenträume wahr
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00:18 11.06.2017
Irene und Klaus Dorn öffnen am 18. Juni im Queringer Ring 1 ihren Rosengarten für Gäste. Quelle: Manuel Niemann
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Quering

In nicht mal zehn Tagen, am 18. Juni, findet in Delitzsch und Umgebung der „Tag der offenen Gartentür“ statt. Von 13 bis 18 Uhr präsentieren sich 19 Gärten – so viele wie noch nie. In loser Folge stellen wir die Hobbygärtner vor, die zum ersten Mal mit dabei sind. Heute: Irene und Klaus Dorn aus Quering.

Rosenmotiv ziert nicht nur die Fassade

Schon von Weitem weist ein Schild zu Dorns Rosenstübel im Neukyhnaer Ortseil Quering. Das Restaurant mitsamt Pension ist ein Familienbetrieb. Das Haus mit dem Rosenmotiv wird auch am Tag der offenen Gartentür Ausgangspunkt für die Erkundungstour durch den Garten der Familie Dorn. Der teilt sich: Gleich hinter der Pension lockt eine kleine parkähnliche Landschaft. Von dieser führt ein Pfad zum eigentlichen Kleinod von Irene und Klaus Dorn. Der Pfad geht zum Wohnhaus, zu dem ein Wirtschafts- und ein Rosengarten gehören. In letzterem, auf circa 700 Quadratmetern, bewahren Dorns eine Vielzahl von seltenen Rosensorten, aber auch andere Pflanzenarten, darunter Exoten und Eigenzuchten wie blaue Margeriten oder gelber Flieder. „Vor 30 oder 40 Jahren habe ich den gelben Flieder zum ersten Mal gesehen und seither gesucht“, sagt Irene Dorn. Weil sie weiß, dass solche Sorten selten sind, bietet sie es auch an, sich etwa abzustechen und verteilt es unter Gartenfreunden. „Ich gebe gern etwas ab.“ Dazu gehören auch die Rosensorten, die in dieser Vielzahl selten anzutreffen sind: Ganz alte Bauernrosen reihen sich an Ramblerrosen, die die alte Zeder im Garten umranken. Wieder an anderer Stelle blitzt schneeweiß eine Strandrose oder eine altenglische Sorte.

Puppen- und ein Fahrradmuseum auch zur Gartenschau geöffnet

Nach 40 Jahren werde der Boden rosenmüde, sagt sie. Wie diese Vielfalt gepflegt wird, dazu sagt die 74-Jährige: „Jeden Tag ein bisschen.“ Ihr 77-jähriger Mann fügt hinzu: „Wenn wir im Garten sind, müssen wir etwas tun. Nichts mit Faulenzen!“, lacht er. Dem Garten merkt man diese Umtriebigkeit an, die opulente Blütenvielfalt durchziehen einfach angelegte, zweckmäßige Wege. Nur am Rand findet sich eine kleine Ecke zum Ausruhen. Von dort führt auch ein Aufgang in die ausgebaute Scheune des früheren Bauerngrundstücks. Oben auf dem ausgebauten Boden betreiben die beiden ein Puppen- und ein Fahrradmuseum. Irene Dorn war selbst im Radsport aktiv, ein Teil aus ihrer aktiven Zeit, aber auch historische Räder lassen sich bei der Gelegenheit durch die geöffnete Gartentür auch gleich mit erkunden.

Von Manuel Niemann

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