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Delitzsch In der Schladitzer Bucht wird's langsam wohnlich
Region Delitzsch In der Schladitzer Bucht wird's langsam wohnlich
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15:40 19.05.2015

Und nebenan, im neuen Restaurant, werden schon die Möbel gerückt. Bei einem Herbstfest vom 3. bis 6. Oktober, jeweils 11 bis 18 Uhr, soll die mediterrane Speisekarte präsentiert werden.

Holz, immer wieder Holz. Das Naturmaterial kommt an der Schladitzer Bucht ganz groß raus. Wo auch immer in diesen Wochen neue Gebäude entstehen - Holz ist der Baustoff, mal blank, mal verputzt, mal in Verbindung mit textilem Gewebe, etwa wenn es um Zelte geht. Gleich zehn sogenannte Zelthäuser sind auf dem Camp-Areal entstanden, das gut hundert Meter hinter der Uferlinie beginnt. Acht Gruppenzelte mit Etagenbetten für bis zu acht Leute pro Unterkunft, dazu zwei Familienzelte mit Doppelbetten und Aufbettmöglichkeit. Die runden Domizile, allesamt nach Winden benannt, erinnern im Baustil an Jurten, allerdings mit massiver Tür und kreativ-rustikalem Innenleben. Teilweise dienen Paletten als Tische (natürlich aus Holz), auch große Sitzsäcke, Stühle und Schränke sind untergebracht. "In den Sommerferien, im Rahmen der Feriencamps, waren die Zelthäuser bereits ausgebucht", erzählt Anke Schneider vom Buchtbetreiber All-on-sea. "Auch für Familienfeiern und Junggesellen- abschiede sind die Unterkünfte beliebt."

Dabei ist das Camp noch nagelneu - und auch noch nicht fertig. An fünf Ferienhäusern, als Alternative zu den Zelten, wird noch gebaut. Vor den Quartieren entstehen Terrassen, stilisierte Stege führen über den gerade erst in Form gebrachten Boden mit dem noch jungen Rasen. Gebaut wird auch an zwei Sani-tärgebäuden und einer Info-Hütte. Doch die Nachfrage ist deutlich: "Sogar zwei der Ferienhäuser wurden schon gebucht, obwohl noch die Küchenzeile fehlt", sagt Anke Schneider. Die Objekte sind beheizbar, also wintertauglich. Kurzurlaub an der Schladitzer Bucht - das Angebot hat Zukunft.

Unten am See trägt die Zukunft den Namen eines warmen Windes aus dem westlichen Mittelmeer: Levante. So soll das Restaurant heißen, das in den vergangenen Wochen nördlich der Badebucht errichtet wurde und voraussichtlich Ende Oktober eröffnet werden soll. Eine breite Treppe führt vom Camp dorthin. Es sind noch ein paar Möbel auszupacken, Beleuchtung und Deko zu installieren. "Außerdem fehlt noch die Küche und das maßangefertigte Kühlhaus", berichtet Anke Schneider. In direkter Nachbarschaft soll eine Nachtbar eingerichtet werden, dazu gibt's unter freiem Himmel viel Platz für Events. Geplant ist auch hier ganzjähriger Betrieb. Nix mehr mit Winterschlaf in der Bucht.

Zumal in den nächsten Wochen noch Großereignisse bevorstehen. Zum Beispiel im November die Finaltests für die Camp-David-Expedition (siehe nebenstehendes Interview). Bis dahin wird weiter intensiv an der Surf Hall zur Unterbringung von Wassersport-Material gebaut. Und am Beach Club. Dort finden sich künftig Schulungs- und Umkleideräume, Duschen, Rezeption und Lounge. "Die neu gestaltete Beachballanlage haben wir schon eröffnet", sagt Anke Schneider. Dank in den Hang integrierter Naturtribüne nun mit bester Aussicht.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.09.2013

Kay Würker

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