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Delitzsch Innovative Technik in Krostitz schon vor Markteinführung zu sehen
Region Delitzsch Innovative Technik in Krostitz schon vor Markteinführung zu sehen
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22:50 22.05.2015
Hier sieht Jens Röthel, ob die Solar-Energie ins Haus, in den Speicher oder ins Netz fließt. Quelle: Thomas Steingen
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Krostitz

"Es geht darum, so viel wie möglich der in der Fotovoltaikanlage erzeugten Energie selbst zu nutzen. Das heißt, möglichst wenig Strom aus dem Netz zu ziehen beziehungsweise ins Netz einzuspeisen. Der Kunde spart Geld und macht einen weiteren Schritt in Richtung Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen", erklärt Firmenchef Jens Röthel. Im Juni will der Solarelektronikhersteller diese Speicherlösung auf der Messe Intersolar in München präsentieren. Danach soll sie auf dem Markt erhältlich sein.

Unternehmerischen Weitblick hat Jens Röthel schon 1995 bewiesen, als er den Familienbetrieb von seinem Vater übernahm. Damals hat er Fotovoltaik in die Gewerbeanmeldung eintragen lassen, "obwohl Solar noch gar nicht das große Thema war", erinnert sich der 51-Jährige. Als die Branche zu boomen begann, war sein Betrieb dann einer der ersten in Sachsen, der sich vom Tüv Rheinland für die Solartechnik zertifizieren ließ. Für die Firma ein Qualitätskriterium, denn "durch die Zertifizierung wird der gesamte Kaufprozess vom ersten Kundenkontakt bis zur fachgerechten Installation der Anlage in regelmäßigen Abständen überprüft", erklärt Röthel. Diese Qualitätsansprüche verspricht das Unternehmen auch bei der Installation des neuen Speichersystems. Wie schon bei der Zertifizierung beschreitet die Krostitzer Firma auch hier eine Vorreiterrolle in Sachen Innovation, denn sie gehört in Ostdeutschland zu den wenigen auserwählten Servicepartnern des Herstellers, die das neue System testen. Kunden können die neue Technik somit in Krostitz schon vor der Markteinführung ansehen. Laut Jens Röthel ist die Technologie für Eigenheime und kleinere Gewerbeanwendungen gleichermaßen geeignet und für bestehende Fotovoltaikanlagen leicht nachrüstbar.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.05.2015
Thomas Steingen

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