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Delitzsch Interessensbekundung für neuen Hort in Delitzsch – Stadt schreibt Trägerschaft aus
Region Delitzsch Interessensbekundung für neuen Hort in Delitzsch – Stadt schreibt Trägerschaft aus
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06:00 24.06.2017
Die ehemalige Westschule in Delitzsch: Derzeit dient sie als Ausweichquartier für die Oberschule Nord. Ist deren Umbau abgeschlossen, soll hier ein zentrale Hort entstehen. Quelle: Kay Würker
Delitzsch

Die ehemalige Westschule in Delitzsch, Straße der Freundschaft 2, soll künftig zu einem zentralen Hort umgebaut werden. Geplant ist, dort ab dem Schuljahr 2019/2020 bis zu 300 Kinder – vor allem aus der Grundschule am Rosenweg – zu betreuen. So hat es der Stadtrat im vergangen Jahr beschlossen. Wer den Hort einmal betreiben wird, steht derzeit noch nicht fest. Allerdings hat der Verein Soziokulturelles Zentrum bei der Stadtverwaltung Interesse zur Übernahme der Trägerschaft für den Hort Loberaue, wie der Arbeitstitel für die Einrichtung heißt, bekundet. Um weiteren vor Ort tätigen Trägern von Kindereinrichtungen die Chance zu ermöglichen, sich ebenfalls für die Übernahme des Hortes zu bewerben, hat die Stadtverwaltung die Durchführung eines sogenannten Interessensbekundungsverfahrens vorgeschlagen. Dem stimmte der Stadtrat am Donnerstagabend nach langer Diskussion und Beratungspause letztlich zu. Ein solches Verfahren wird aus rechtlichen Gründen empfohlen, wenn ein oder mehrere Träger Interesse anmelden.

Die Debatte, die Uwe Bernhardt, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, angestoßen hatte, drehte sich vor allem um die Frage, ob ein solches Verfahren notwendig sei. „Wir möchten, dass der Hort städtisch bleibt“, so Bernhardt und lehnte die Eröffnung des Verfahrens zunächst ab. Die folgende Diskussion spiegelte dann eine Mehrheit wieder, die zu einem städtischen Betrieb des Hortes tendierte. Das Gremium folgte schließlich dem Vorstoß des CDU-Fraktionsvorsitzenden Mathias Plath, dass sich die Stadt selbst am Bekundungsverfahren beteiligen soll. Plaths Antrag, den Beschluss zum Interessenbekundungsverfahrens mit den Passus, „die Stadt wird sich um die Trägerschaft bewerben“ zu ergänzen, trugen alle Stadträte mit.

Von Thomas Steingen

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