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Delitzsch Ist das Geld für die Wölkauer Kita zu knapp?
Region Delitzsch Ist das Geld für die Wölkauer Kita zu knapp?
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11:42 20.12.2016
Geld ist in der KIta zu oft Mangelware, kritisiert die Diakonie. Quelle: grafikplusfoto - Fotolia
WÖLKAU

Mit der Diskussion um die Wölkauer Diakonie-Kita entflammt in Schönwölkau wohl auch wieder die Diskussion um die nicht erhöhten Elternbeiträge. Die Erhöhung, welche der Gemeinde Einnahmen in Höhe von rund 20 000 Euro gebracht hätte, hatte der Gemeinderat schon vor Monaten in der Vorabstimmung vom Tisch gewischt. Danach wurden Stimmen laut, in der Kita Wölkau habe die Leitung mit diesem Beschluss beziehungsweise Nichtbeschluss argumentiert, dass es an Investitionen in die Kita fehle. Das wiederum brachte so manchen Gemeinderat in Rage – der Beschluss, die Elternbeiträge nicht zu erhöhen habe nichts mit von der Kita geforderten Investitionen wie Sonnen- oder Schallschutz zu tun. Ein klärendes Gespräch zwischen Gemeinderat und Kita-Vertretern gab es am Montagabend.

Spielraum beim Geld ausnutzen

Den Spielraum bei den Elternbeiträgen sollte man ausnutzen, argumentierte Diakonie-Geschäftsführer Thomas Rauer. Erneut. Er hatte dies bereits in einem offenen Brief an die Gemeinderäte getan, nachdem er von der abgelehnten Beitragserhöhung erfuhr. Der Gemeindeanteil für die Kita wäre, so Rauer, mit den höheren Elternbeiträgen auf 246 000 Euro gesunken. „Die 20 000 Euro wären etwas gewesen, womit die Gemeinde etwas hätte tun können.“ Das Geld habe man verschenkt. Seit Langem würden gewünschte Investitionen vor sich hergeschoben, aus der Gemeindeverwaltung komme wieder und wieder das Signal, dass es schwer falle zu investieren. Zudem stünden nur 17 Euro pro Jahr und Kind in der derzeit voll ausgelasteten Kita für pädagogische Spielmaterialien zur Verfügung, in anderen Gemeinden sei das mehr. „Gute Arbeit geht ohne Geld nicht“, so Rauer.

Ob aber immer jeder Investition wie der Sonnenschutz sofort sein müsse, hakte Gemeinderätin Marion Reichstein (Linke) nach. Als Lehrerin sei ihr die Situation vertraut, dass viel Material auch vom eigenen Geld beschafft werden müsse. Zudem seien nicht alle Eltern Top-Verdiener, erinnerte Petra Holtzegel (SPD). Andere plädierten dafür, die Elternbeiträge bald wieder auf die Agenda zu nehmen.

Von Christine Jacob

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