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Delitzsch Jetzt sind die Eigentümer am Zug
Region Delitzsch Jetzt sind die Eigentümer am Zug
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17:40 19.05.2015
Die Straße Waldblick in Spröda. Mit ausgezeichneten Stellplätzen will die Stadt künftig das Parken regeln und zudem Raser bremsen. Quelle: Thomas Steingen
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Spröda

Stadtverwaltung und Ortschaftsrat einigten sich deshalb Ende vorigen Jahres darauf, wechselseitig auf beiden Seiten Parkflächen auszuweisen, sodass die parkenden Fahrzeuge Raser zum langsamen Fahren zwingen.

Zwischenzeitlich hat eine Vorortbegehung stattgefunden, bei der Vertreter des Rathauses und des Ortschaftsrates nach möglichen Flächen für Stellplätze gesucht haben. "Das Problem ist, dass diese wegen der geringen Straßenbreite meist nur unter Einbeziehung der Randstreifen angrenzender Privatgrundstücke möglich sind", informierte Olaf Goldstein (CDU) in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates Spröda/Poßdorf. Mit einem Teil der betreffenden Eigentümer habe er diesbezüglich schon gesprochen. Die Mehrheit sei bereit, ein Stück ihres Grundstückes für diese Nutzung zur Verfügung zu stellen, so Goldstein weiter. Alle dafür erforderlichen rechtlichen Dinge will die Stadt mit den jeweiligen Eigentümern schriftlich vereinbaren.

Ortschaftsrat Siegfried März (SPD) ermunterte die Eigentümer, den Vorstoß der Stadt mitzutragen, weil das für die Straße Waldblick eine vernünftige Lösung sei. Allerdings müsse allen ebenfalls klar sein, dass wenn die Stellflächen einmal ausgewiesen sind, parken außerhalb von ihnen dann mit Knöllchen bestraft werde. "Darauf wird das Ordnungsamt achten und Verstößen ahnden", ergänzte Goldstein.

Wie berichtet, hatte Letzterer im Vorjahr mit einer Unterschriftensammlung unter Anwohnern im Waldblick Bewegung in die Diskussion um die Verkehrsregelung in dieser Straße gebracht. Mit ihren Signum forderten die Unterzeichnenden, den Abschnitt zwischen Kreuzweg und Alter Dorfstraße als 30er-Zone und Einbahnstraße auszuweisen.

Aber mindestens ebenso viele Sprödaer lehnten das ab und plädierten dafür, den Abschnitt wie bisher als verkehrsberuhigten Bereich (Spielstraße) zu belassen. Die Stadtverwaltung sieht dies auch so. Langsamer als Spielstraße gehe nicht, argumentierte das Rathaus.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.03.2013

Steingen, Thomas

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