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Delitzsch Känguru im Beutel und ungebremste Esel-Liebe
Region Delitzsch Känguru im Beutel und ungebremste Esel-Liebe
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17:54 02.03.2011
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Bei den Eseln zum Beispiel kam am Montag ein kleiner Hengst zur Welt. Was zunächst nicht ungewöhnlich klingt, ist ein Beispiel grenzüberschreitender Zuneigung. Denn die Eltern des Kleinen, Hengst Beppo und die 21-jährige schwarze Stute, leben in getrennten Gehegen. Nachwuchs war nicht geplant, sollte aufgrund des hohen Alters der Stute gar verhindert werden. Doch die verliebten Vierbeiner fanden irgendwie doch zueinander. „Hier war der Sturm der Liebe wohl so groß wie die Löcher im Maschendraht", stellt Tiergartenleiterin Katrin Ernst fest – und kündigt rasche bauliche Veränderungen an.

Sehr willkommen ist hingegen das ebenfalls am Montag geborene Mähnenspringer-Weibchen. Damit ist die Delitzscher Familie der afrikanischen Kletterer mit den langen Kehlhaaren auf nunmehr sieben Mitglieder gewachsen. Und bei den Kängurus guckt seit wenigen Tagen Nummer sechs aus dem Beutel. Geboren wurde es wohl schon im Dezember. „Aber wenn Kängurus zur Welt kommen, sind sie so groß wie ein Gummibärchen, müssen erst mal selbstständig in den Beutel der Mutter krabbeln, sich an eine Zitze andocken und so lange wachsen, bis sie herausschauen können", schildert Katrin Ernst. In etwa drei Monaten, schätzt sie, werde das Tier den Beutel wohl erstmals verlassen.

Namen haben all die Sprösslinge übrigens noch nicht. Die werden von den Paten vergeben, die jeweils noch gesucht werden. Die Jahrespatenschaft für ein Känguru kostet 200 Euro, für Esel und Mähnenspringer 100 Euro. Und wer lieber Nerze oder Schwäne mag: Auch dort ist Nachwuchs wahrscheinlich.

Kay Würker

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