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Keine Angst vor Roten Bullen - Krostitz im Bezirkspokalfinale

Keine Angst vor Roten Bullen - Krostitz im Bezirkspokalfinale

Krostitz. Am Sonnabend wird um 13 Uhr im Krostitzer Kurt-Fuchs-Stadion das Fußball-Bezirkspokalfinale angepfiffen. Der FSV Krostitz empfängt Red Bull (RB) Leipzig II.

. Im LVZ-Interview spricht der Krostitzer Trainer Mike Geppert über das Spiel des Jahres und darüber, wie es seine Jungs gewinnen wollen.

 

Die Fachleute diskutieren eigentlich nur über die Höhe des Sieges?

 

Die letzten vier Spiele hat Red Bull nicht gerade überzeugt. Von den Resultaten und vom Spielerischen her nicht. Gut, es haben drei Leistungsträger gefehlt. Denoch heißt das für mich, dass die Mannschaft zu schlagen ist.

 

Ich wollte ja auch fragen, wie hoch Sie gewinnen wollen?

 

Das ist mir egal. Und wenn es vom Elfmeterpunkt ist. Das wäre sogar um so schöner. Wir haben die Kraft, auch über 120 Minuten zu gehen.

 

Woher nehmen Sie so viel Selbstvertrauen?

 

Wir haben unsere letzten Saisonspiele souverän gestaltet, in Stötteritz sicherlich mit etwas Glück gepunktet. Aber gerade dort waren wir in der Schlussviertelstunde läuferisch und spielerisch überlegen. Die Mannschaft glaubt an sich, kann einen Rückstand aufholen. In Stötteritz haben wir in der 85. und 90. Minute den Ausgleich perfekt gemacht.

 

Aber Pokalspiele haben ihre eigenen Gesetze. Was heißt das für Sonnabend?

 

Wir sind Außenseiter, wollen das Resultat so lange wie möglich offen halten und einen offenen Schlagabtausch liefern. Wir haben keine Angst vor Roten Bullen und glauben fest daran, den Pokal holen zu können. Dafür müssen natürlich auch Glück, Leistung und Einstellung mitspielen.

 

Wie stark sehen Sie Ihren Gegner, wie sind Stärken und Schwächen verteilt?

 

Spielerisch ist RB überlegen, an einem guten Tag. Leipzig hat viele erfahrene Spieler und verfügt über ein hervorragendes Umfeld. Die Mannschaft trainiert fat täglich unter professionellen Bedingungen. Dem können wir eigentlich nur mit Kampf und Kraft begegnen und mit großer Laufbereitschaft. Wir müssen konsequent in die Zweikämpfe gehen und um jeden Ball fighten. Dann ist alles möglich.

 

Da ist ja noch eine 3:1-Rechnung offen. Welche Erfahrungen nehmen Sie aus diesem Punktspiel mit ins Pokalspiel?

 

Die Favoritenrolle ist bei Red Bull. Wir haben im November verloren, das ist lange her. Im Pokalfinale sehe ich die Chancen vor dem Anpfiff bei 50:50. Alles andere müssen wir uns hart erarbeiten.

 

Darf Leipzig Spieler aus der Ersten einsetzen?

 

Wenn sie das tun, müssten sie eine Menge Angst vor uns haben. Die Elf, die aufläuft, müssen wir bespielen und bekämpfen. Ich denke, Leipzig würde sich etwas lächerlich machen, Profis aus der Ersten spielen zu lassen. Wäre auch ein bisschen unfair. Red Bull hat aber auch so eine starke Truppe.

 

Wie sehen die letzten Stunden vor dem Anpfiff aus in Krostitz?

 

Wir haben öfter trainieren und viel miteinander geredet. Am Sonnabend werden wir zusammen frühstücken und anschließend ein bisschen spazieren gehen. Dann folgt die Mannschaftssitzung und die Spielvorbereitung.

 

Was müssen Sie Ihrer Mannschaft jetzt noch vermitteln?

 

Dass sie konzentriert, locker und entspannt in diese Begegnung gehen muss. Wir können eigentlich nur gewinnen. Die Mannschaft muss an sich glauben und sich den Hintern aufreißen.

 

Was wünschen Sie sich für Sonnabend?

 

Einen attraktiven, erfolgreichen Finaltag, den wenigstens 500 Zuschauer in Krostitz miterleben.

 

Was sagen Sie zum Ausfall von Michael Ballack?

 

Das ist brutal, bedauerlich, und traurig für die Mannschaft, den Trainer und vor allem für Michael Ballack. Er reißt eine große Lücke und ist nur schwer zu ersetzen. Ich muss glücklicherweise niemanden ersetzen, kann meine stärkste Elf aufbieten. Meine Jungs sind gesund, heiß und fit.

Interview: Frank Pfütze

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