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Kindereinrichtung Freundschaft zieht in saniertes Gebäude ein

Kindereinrichtung Freundschaft zieht in saniertes Gebäude ein

Nach siebenmonatiger Bauzeit ist die Kindereinrichtung Freundschaft wieder in ihr Domizil in der Johannes-R.-Becher-Straße im Delitzscher Osten eingezogen. Die Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt (Awo) wurde am Montag nach umfänglicher Sanierung offiziell übergeben.

Delitzsch. Zu diesem feierlichen Akt begrüßten Leiterin Gisela Du Bois und Awo-Geschäftsführerin Kathrin Enders neben Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos) auch Stadträte und Vertreter der an der Sanierung beteiligten Firmen. „Wir freuen uns, dass Sie da sind“, sangen Mädchen und Jungen aus der Kindereinrichtung zur Begrüßung. Bereits seit Anfang des Jahres nutzt die Awo in dem Gebäudekomplex wieder den Bereich Pflegestation und Seniorenbetreuung. Am 20. Januar erfolgte dann die Abnahme von Krippe, Kindergarten und Hort durch das Landesjugendamt. Bis vergangenen Freitag besuchten die 205 in dieser Einrichtung angemeldeten Kinder die Ausweichquartiere Kita Sonnenland im Delitzscher Norden (Krippe und Kindergarten) und Grundschule Ost (Hort). Am Montag begann für sie dann das Kennenlernen der neuen Räumlichkeiten, denn wie Du Bois berichtete, veränderte sich mit den Bauarbeiten auch für den Bildungsbereich einiges im Haus. Neben zehn neu gestalteten Sanitärräumen gibt es jetzt 20 große Zimmer. Die meisten Veränderungen vollzogen sich im Hortbereich, so dass seit Montag erstmals auch offene Arbeit für die Grundschüler angeboten wird. Neben zwei Hausaufgabenzimmern stehen unter anderem Kindercafé, Bauzimmer, Schreibwerkstatt mit Computern, Labor, Kreativraum und eine Werkstatt mit Hobelbänken zur Verfügung. Einige Horträume könne der Kindergarten vormittags, wenn die älteren Mädchen und Jungen in der Schule sind, mit nutzen, erklärte Du Bois. Die offene Arbeit findet von 15.30 bis 18 Uhr statt. Mit speziellen Angeboten, die sich an den Neigungen der Schüler orientieren, soll die Freizeitgestaltung noch interessanter werden. Erzieherinnen und Eltern hatten an den vergangenen zwei Wochenenden in der Freundschaft kräftig mit Hand angelegt, damit der Umzug bewältigt werden konnte. „Mein besonderer Dank geht deshalb an die rund 50 Elternhäuser, die uns geholfen haben“, so die Kita-Leiterin. Der erste Bauabschnitt der Sanierung ist nun Geschichte, er beinhaltete die komplette Erneuerung der Sanitärräume, die Herrichtung der Ausgabeküche und Sozialräume für das Betreuerpersonal, die Erneuerung der Heizungs- und Sanitäranlage (Gasbrennwertkessel und Luftwärmepumpen- anlage, elektrische Durchlauferhitzer für Warmwasser), der elektrischen Anlage sowie bauliche Veränderungen für den Brandschutz. Gewerke wie Maurer, Fliesen- und Bodenleger und Maler rundeten die Arbeiten ab. Oberbürgermeister Wilde freute sich, dass die Aufträge zum größten Teil an Firmen aus Delitzsch und der Region vergeben werden konnten. Für die Rekonstruktion, die als Konjunkturpaket-II-Maßnahme realisiert wurde, investierte die Stadt im ersten Abschnitt 827600 Euro. 447800 Euro davon flossen als Fördermittel ein. In diesem Jahr soll der zweite Bauabschnitt folgen. Vorgesehen ist, die angefangenen energetischen und substanzerhaltenden Maßnahmen fortzuführen, sagte der OBM. Dazu gehörten unter anderem die Freilegung der Kelleraußenwände und ihre Dämmung, die Erneuerung der Kellerlichtschächte, der Ersatz des durchfeuchteten Innenputzes der Kelleraußenwände, die Dämmung der Erdgeschossdecke, die Errichtung einer Außentreppe aus Stahl, die Erneuerung der Dachdichtung und der Einbau von Wärmedämmschichten sowie die Installation einer neuen Blitzschutzanlage. Dafür will die Stadt noch einmal rund 740000 Euro investieren. Zuschüsse erhofft sich die Kommune aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost. Möglich sei eine Zwei-Drittel-Förderung. „Den Antrag dafür haben wir gestellt“, sagte Baubürgermeister Thorsten Schöne (parteilos).

Thomas Steingen

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