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Kinderheim Biesen: Spatenstich für Wohnanlage

Kinderheim Biesen: Spatenstich für Wohnanlage

Glück und Geborgenheit sollen sie bringen, die beiden neuen Wohngruppen des Kinderheimes Biesen. Träume auch und Ruhe. So wünschen es sich die Kinder vor Ort.

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Hier fliegt die Erde in die Luft: Beim Spatenstich für die neue Wohnanlage des Kinderheimes in Biesen haben alle Beteiligten große Freude.

Quelle: Wolfgang Sens

Eines malte gar ein Schneckenhaus - als Symbol für ein Zuhause, das Schutz bietet und Gelegenheit, sich von negativen Einflüssen zurückzuziehen. Drei Schubkarren voller Steine mit diesen in Farbe gesetzten Gedanken der Kinder sind in den vergangenen Wochen entstanden. "Sie malten, was sie dem neuen Haus auf den Weg geben wollen", erklärt Heimleiterin Andrea Fiedler. Die steinernen Platten werden im künftigen Objekt integriert.

Am Donnerstagabend war Spatenstich. Für etwas mehr als 1,5 Millionen Euro baut der Heimbetreiber, der Kreisverband der Volkssolidarität, eine heilpädagogisch-therapeutische Wohnanlage. Der Flachbau am Biesener Ring 28, nur rund 200 Meter Luftlinie vom bestehenden Kinderheim entfernt, soll ab Herbst nächsten Jahres 15 Kindern und Jugendlichen ein Zuhause auf Zeit geben. Mädchen und Jungen, die wegen Problemen in der eigenen Familie pädagogische und therapeutische Begleitung bekommen sollen. Eine Ergänzung des Heimes, um die Betreuung vor Ort qualitativ zu erweitern. Der schmetterlingsförmige Neubau am westlichen Rand des Wohnparks Biesen wurde vom Schkeuditzer Unternehmen Vollack konzipiert. Die Wohngruppen haben jeweils eine Fläche von rund 250 Quadratmetern. Auch die Außenanlagen sollen nach und nach für die therapeutische Arbeit gestaltet werden.

Das Interesse an dem Objekt ist groß. Weit über hundert Gäste schauten beim Spatenstich zu, ließen Luftballons steigen. Auch Gäste des Heimes hatten Steine bemalt und Wünsche verewigt - während des parallel stattfindenden Festes auf dem Heimgelände. Andrea Fiedler freute sich über den großen Zuspruch. Zumal dank Tombola, Kuchenbasar, Sponsorenlauf und einer Spende von Vollack noch mal rund 2000 Euro für Projekte des Hauses zusammenkamen. Gut zwei Stunden lang herrschte Getümmel drinnen und draußen, nutzten Besucher die Gelegenheit zur Besichtigung der Kinderzimmer. Und sogar eine 92-jährige Ex-Bewohnerin aus der Zeit, als das Haus noch private Villa war, schaute vorbei. Sichtlich erfreut, wie gemütlich das 1945 enteignete Gebäude inzwischen wieder hergerichtet wurde.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom ..
Kay Würker

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