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Kita bekommt Sinneshöhle

Kita bekommt Sinneshöhle

Noch zeugt nur ein schmaler Einstieg in der Wand, hoch oben in mehr als zwei Metern Höhe, von der Innovation im Hohenrodaer Kindergarten: Im September soll dort endlich eine Sinneshöhle für die Knirpse zugänglich sein.

Hohenroda. Noch aber fehlt die Treppe.

In der Gänseblümchen-Kita im Schönwölkauer Ortsteil ist in den zwei Bauabschnitten der Kita-Sanierung 2007 und 2009 bewusst ein Hohlraum entstanden. Rund drei Meter in die Tiefe und etwa 1,5 Meter in die Breite erstreckt sich die Höhle. Gedacht ist sie ausschließlich für die Kleinen: Auf 1,60 Meter Höhe können Erwachsene kaum bequem stehen. „Wenn die Kinder einmal ihre Ruhe haben wollen, können sie sich dort oben zurückziehen“, erläutert Erzieherin Sybille Maulitz, die den Anstoß zur Sinneshöhle gab.

Zahlreiche Kindergärten bundesweit verfügen über solch einen Rückzugsraum. Vor allem die Hortkinder sollen in den Genuss von wechselnden Lichtfarben, weicher Matratzen und bunter Tücher kommen, sich in der Höhle entspannen und einigeln, in Büchern schmökern oder einfach nur kuscheln. Die Höhle käme dem kindlichen Bedürfnis nach, sich Buden zu bauen, so Maulitz.

Rund 900 000 Euro hat die Gemeinde in den vergangenen zwei Jahrzehnten in ihre Kindergärten investiert, betont Schönwölkaus Bürgermeister Volker Tiefensee (CDU). 2009 flossen allein 101000 Euro aus Konjunkturmitteln zu den Gänseblümchen, zwei Jahre zuvor wurden bereits 67000 Euro investiert. Wie viel Geld in die Sinneshöhle gesteckt wurde, sei ihm indes nicht bekannt, so der Bürgermeister. Klar aber ist seit dem jüngsten Gemeinderat: 2500 Euro aus dem rund 18 500 Euro umfassenden Regionalbudget, das der Gemeinde als Infrastrukturpauschale zur Verfügung steht, sollen der Kita für die Errichtung einer Treppe rauf zur Sinneshöhle gegeben werden. Dafür gaben die Räte grünes Licht.

Tiefensee rechnet damit, dass der Kreistag Ende März die Mittel bestätigen wird und die Suche nach einem Treppenbauer beginnen könne. Mit dem nächsten Schuljahr könne dann Einzug in der Sinneshöhle gehalten werden. Die Kindergarten-Aufsicht hat den Bau inzwischen abgenommen. Die Sinneshöhle aber wird wohl einmalig in der Gemeinde mit insgesamt vier Kindergärten bleiben: „Die anderen Kitas haben nicht die baulichen Voraussetzungen“, so Tiefensee.

Christine Gräfe

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