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Delitzsch Kleingarten-Wettbewerb - "Billerts" holen sich den Pott
Region Delitzsch Kleingarten-Wettbewerb - "Billerts" holen sich den Pott
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16:54 07.10.2010
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. Die Plätze zwei und drei belegten die Vereine „Eilenburger Straße" Torgau und „Delitzsch-Ost". Dem Wettbewerbsaufruf von Landrat Michael Czupalla (CDU) folgten 14 von 185 Kleingartenvereinen aus allen vier Kreisverbänden.

„Ich habe mit einer Platzierung gerechnet. Aber nicht damit. Die Konkurrenz war stark. In manchen Punkten waren andere Vereine besser als wir. Ich gratuliere auch den anderen", freute sich der Vorsitzende des Siegervereins, Christoph Senkel. Er ist seit

30 Jahren Chef der Oschatzer Anlage.

Die Jury bestand aus sieben Personen, welche sich aus den vier Kreisverbandsvorsitzenden und drei Vertretern des Landratsamtes zusammensetzte. Die letzte Anlage, die bewertet wurde, landete schließlich auf Platz eins. Der in Oschatz nur als „Billerts" bezeichnete Verein wurde 1923 gegründet und vereint auf neun Hektar 258 Kleingärten. Die Durchschnittsgröße der Einzelgärten beträgt 300 Quadratmeter. „Billerts" ist auch Freizeittreffpunkt mit Ausstellungspavillon, Kegelbahn, Fachwerkgebäude mit Schmiede und kleiner Brennerei, einem Bienenhaus, Backofen, Feldküche, Teich, Spielplatz und einer Vereinsgaststätte. Beim Rundgang sah die Jury neben den liebevoll gepflegten Gärten einen Obstgarten, Dahliengarten, Kräutergarten, Zierpflanzengarten und einen Garten mit Blumenwiese, Hornissen- und Wespenausstellung. Die Wege sind liebevoll beschildert, wie auch einige Gewächse und Gärten. Für Mitglieder stehen eine Holz-, Metall- und Elektrowerkstatt sowie Kompostier- und Wirtschaftsplatz zur Verfügung. Regelmäßige Arbeitseinsätze, Fachschulungen, Vereinsfahrten und unzählige Feste fördern das Vereinsleben, heißt es unter anderem in der Begründung.

Der Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Frank Kupfer (CDU) würdigte das Kleingartenwesen als „unschätzbaren Dienstleister" für Städte und Gemeinden. Neben dem Erholungswert erfüllen die Anlagen auch wertvolle Umweltpflege und Sozialarbeit, weil sie unter anderem Lärm reduzieren und Feinstaub binden, weil es in den Anlagen auch Schulgärten und Tafelgärten gibt.

Landrat Czupalla zur Wettbewerbs-Idee: „Ein chinesisches Sprichwort sagt, das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt. In diesem Bewusstsein, und dem Wissen, dass es in unserem Landkreis sehr viele wunderbare Kleingärten und Anlagen gibt, wurde im November die Idee geboren, darauf aufmerksam zu machen und die schönsten Anlagen auszuzeichnen." Der Kleingartenwettbewerb soll nun alle drei Jahre stattfinden.

Frank Pfütze

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