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Delitzsch Königin Franzi will mehr Rosen für Delitzsch
Region Delitzsch Königin Franzi will mehr Rosen für Delitzsch
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13:00 16.09.2016
Die erste Pflanzung ist geschafft: Franzi III. (rechts) hat am Sonntag mit Vorgängerin Franzi II. gleich losgelegt. Quelle: Christine Jacob
DELITZSCH

Die neue Rosenkönigin für Delitzsch ist gekürt. Die 23-jährige Franzisca Wakke folgt auf die fünf Jahre ältere Franziska Huth, sie war die einzige Kandidatin nach Ausschreibung durch den „Heimatverein Freundeskreis Rosen“. Nun wurde sie offiziell ins Amt eingeführt.

Auftritte beim Neujahrsempfang oder dem Seniorentag – ja, die Rosenkönigin repräsentiert. Sonst aber ist es den Großteil des Jahres recht ruhig ums dereinst so gefeierte Repräsentantinnenamt. Vorbei die Zeiten, als die Rosenkönigin gefühlt jedes Wochenende zu mehreren Pflanzungen antrat. Es mag – zum Teil zumindest – auch damit zu tun haben, dass das Angebot der Rosenpflanzungen nicht mehr groß beworben wird. Viel hat sich die junge Hebamme Franzisca Wakke daher vorgenommen. „Mehr Pflanzungen, mehr Aufmerksamkeit“, lautet das Credo der zwölften Delitzscher Rosenkönigin. Vorgängerin Franziska Huth pflichtet bei: „Es wäre schön, wenn es wieder mehr Pflanzungen geben würde. Ich habe das nur zweimal erlebt“, zieht sie eine kritische Bilanz ihrer dreijährigen Amtszeit. „Mehr Unterstützung von der Stadtseite wäre wünschenswert“, betont die 28-Jährige.

Schüler-Rosenkönigin soll es wieder geben

Das Problem lösen will ihre Nachfolgerin unter anderem, indem sie Projekte mit Kindern auf die Beine stellt. So solle mit Spiel und Spaß nicht nur das Thema Rosen, sondern die Natur nähergebracht werden. Und Franzisca Wakke will das Amt der Schüler-Rosenkönigin wieder etablieren. Dafür gibt es, betont die in Delitzsch aufgewachsene Leipzigerin, bereits die Rückendeckung vom Freundeskreis Rosen. Der will sich mit Ersatzpflanzungen verstärkt um den Rosengarten in der Leipziger Straße kümmern.

Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos) hat nach der Kritik an mangelnder Unterstützung der Stadt nun die zwölfte Rosenkönigin und den Freundeskreis Rosen aufgefordert, das Gespräch mit dem Standesamt zu suchen und so wieder mehr Werbung für die Pflanzungen zu machen.

Von Christine Jacob

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