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Delitzsch Kreative Köpfe in Zwochau
Region Delitzsch Kreative Köpfe in Zwochau
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17:34 27.01.2013
Greta und Emma nutzen den Besuchertag zum Basteln. Die Girlanden sind für den Fasching an der Sankt-Martin-Grundschule gedacht. Quelle: Julia Wick
Zwochau

Wo genau ihre Schullaufbahn startet, steht schon fest: in der Sankt Martin Grundschule in Zwochau. Die freie, staatlich anerkannte Grundschule präsentierte sich am vergangenen Sonnabend mit einem Tag der offenen Tür.

Ihren Namen schreiben kann Amelie bereits fehlerfrei, und auch der nagelneue Schulranzen mit Lillifee-Motiv steht zu Hause schon parat. „Es kann also los gehen!“ Da Bruder Nicolas hier ebenfalls zur Schule geht, überlegt die Familie, aus Bitterfeld nach Zwochau zu ziehen. „Das würde sich anbieten“, sagt Vater Johannes Constantin. Während Amelie durchs Schulhaus streunt, inspiziert er mit Amelies Oma Barbara, die für den Besuch extra aus Berlin gekommen ist, den künftigen Klassenraum. „Ich finde es wunderbar, viel Liebe zum Detail“, lobte die Hauptstädterin.

Zwochau. Die freie, staatlich anerkannte Sankt Martin Grundschule in Zwochau präsentierte sich am vergangenen Sonnabend mit einem Tag der offenen Tür. Sie hat sich der Montessori-Reformpädagogik verschrieben.

Ebenfalls angetan von der kleinen Schulstätte in der Leipziger Straße ist Leonore Taatz. „Die Kinder werden hier genommen, wie sie sind, mit allen Stärken und Schwächen.“ Es sei schön zu sehen, wie die Kleinen von den Lehrern abgeholt werden, wo sie gerade stehen und entsprechend gefördert werden. „Hier wird das Beste aus jedem Kind geholt.“ Die Euphorie der Mutter scheint sich auf ihre Kids übertragen zu haben. Auf die Frage, was Emma an der Schule so schön findet, kommt die Antwort: „Alles!“ Vier Jahre besuchte sie die Schule, wie zuvor schon ihr großer Bruder Christian. Mittlerweile ist sie auf dem Gymnasium und gibt zu, dass die Umstellung nicht einfach war. „In Mathe hab ich ein paar Schwierigkeiten. Die anderen können Mal- und Durch-Rechnen besser als ich, weil wir das in der Grundschule nicht so viel geübt haben.“ Aber Emma ist entschlossen, ihre Klassenkameraden bald einzuholen. Währenddessen hilft sie Schwester Greta, die im Sommer ebenfalls in Zwochau eingeschult wird.

Da beide Schwestern die Klassenräume, die Schulbibliothek, den Spielplatz im Freien und den Sportraum schon sehr gut kennen, widmeten sie sich am Samstag einer anderen Aufgabe. Im Kreativraum der Schule bastelten sie bunte Girlanden für die anstehende Faschingsparty der Schule mit Lea-Marie Pollock und Melanie Wahlich. Letztere sind ebenfalls ehemalige Montessori-Schülerinnen und schwelgen nur zu gern in Erinnerungen. „Schulbeginn war erst acht Uhr und die ersten beiden zwei Stunden waren Freiarbeit, sprich: wir konnten selbst wählen, welchem Fach wir uns zuerst widmen wollen.“ Auf dem Gymnasium geht das nun nicht mehr.

Julia Wick

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