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Krostitz erhöht 2018 die Kitabeiträge

Kinderbetreuung Krostitz erhöht 2018 die Kitabeiträge

Wie viele andere Gemeinden im Landkreis Nordsachsen erhöht auch Krostitz im kommenden Jahr die Elternbeiträge zur Betreuung von Kindern in den Kitas der Kommune. Im Vergleich zu den Nachbargemeinden fällt die Erhöhung aber noch relativ moderat aus.

Auch in Krostitz wird ein Betreuungsplatz in Krippe, Hort und Kindergarten im nächsten Jahr teurer.

Quelle: dpa

Krostitz. Nach Delitzsch, Rackwitz und Schönwölkau passt nun auch Krostitz die Höhe der Elternbeiträge für die Kinderbetreuung in der Gemeinde an. Demnach müssen Eltern im kommenden Jahr zwischen zwei bis acht Euro pro Platz im Monat mehr aufbringen. Niemand belaste Eltern auf diese Weise gern, aber wenn jetzt die Elternbeiträge nicht maßvoll an die Kostenentwicklung angepasst würden, stünde man dann im nächsten Jahr vielleicht vor einem noch größeren Sprung, der noch schwere fiele, begründet Bürgermeister Wolfgang Frauendorf (CDU) den Schritt. 2015 hatte die Gemeinde die Beiträge das letzte Mal angepasst und 2016 bewusst auf eine Erhöhung verzichtet, obwohl im Vorjahr auch schon eine Steigerung der Personal- und Sachkosten zu verzeichnen war.

Im Gegensatz zur Stadt Delitzsch, in der Eltern künftig rund 20 Euro je Platz und Monat mehr bezahlen müssen, fällt die Erhöhung in Krostitz verhältnismäßig ausgewogen aus. Entsprechend ruhiger verlief dazu im Gemeinderat auch die Diskussion, die im Delitzscher Stadtrat noch recht kontrovers geführt wurde. Von einer „maßvollen Erhöhung“, der er zustimmen könne, sprach beispielsweise Gemeinderat Thomas Fromm (Linke) und traf damit einen allgemeinen Tenor.

Zulässige Spanne nicht ausgereizt

So werden in der Gemeinde Krostitz ab dem 1. Januar 2018 für einen Krippenplatz 195 Euro im Monat, bisher 188 Euro, fällig. Der Kindergartenplatz kostet den Eltern künftig 120 Euro, statt bisher 115 Euro, und für den Hort (6 Stunden mit Frühhort) sind von den Eltern dann 69 statt bisher 67 Euro aufzubringen. Mit diesen Sätzen bewegt sich die Gemeinde in der gesetzlich vorgegebenen Spanne, die mindestens 20 Prozent der Personal- und Sachkosten betragen muss und maximal bei 23 Prozent (Krippe) und 30 Prozent (Kindergarten und Hort) liegen darf. In Krostitz beträgt der Elternanteil für die Krippe 20,95 Prozent, für den Kindergarten 24,68 und für den Besuch des Hortes 27,05 Prozent.

Dass der Beschluss zur Erhöhung der Elternbeiträge in Krostitz einstimmig gefasst worden ist, liegt sicherlich auch daran, dass in Nachbargemeinden teils deutlich mehr zu bezahlen ist. Zum Vergleich: in Rackwitz sind 210 Euro für die Krippe, 130 für Kindergarten und 75 für den Hort im Monat zu bezahlen. In der Gemeinde Schönwölkau liegen die Sätze bei 202, 123 beziehungsweise 71 Euro.

Von Thomas Steingen

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