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Krostitzer Bürgermeister über Investitionen: Ortsdurchfahrt Zschölkau wird ausgebaut

Voraus- und Rückblick Krostitzer Bürgermeister über Investitionen: Ortsdurchfahrt Zschölkau wird ausgebaut

Dank ihrer guten finanziellen Situation hat die Gemeinde Krostitz im vergangenen Jahr vieles erreicht. Anders als in den Vorjahren kostete aber das Thema Asyl der Verwaltung viel Kraft und Zeit. In diesem Jahr will die Kommune ähnlich wie 2015 weiter in die Infrastruktur investieren. Unter anderem soll die Ortsdurchfahrt Zschölkau ausgebaut werden.

Die Ortsdurchfahrt von Zschölkau soll dieses Jahr ausgebaut werden.

Quelle: Wolfgang Sens

Krostitz. „Dank unserer guten finanziellen Situation haben wir vieles erreichen können.“ Zufrieden blickt der Krostitzer Bürgermeister Wolfgang Frauendorf (CDU) auf 2015 zurück. Anders als in den Vorjahren koste aber das Thema Asyl viel Kraft und Zeit, um unter anderem alles Organisatorische zu regeln. Ziel der Gemeinde ist es weiterhin, Flüchtlinge dezentral unterzubringen. „Kinder müssen in Kita und Schule eingebunden werden, und wir müssen sehen, dass Flüchtlinge in Arbeit gebracht werden.“ Derzeit leben 20 Asylsuchende, je drei Familien in Priester und Krostitz, in der Gemeinde. 2016 will die Kommune die Suche nach Plätzen und Objekten, wo Unterkünfte denkbar sind, intensivieren. „Dazu brauchen wir die Mitarbeit der Bürger“, appelliert Frauendorf.

Nach wie vor schwierig gestaltet sich der Bau einer neuen Mehrzweckhalle. „Wir haben jetzt alle Voraussetzungen geschaffen, damit eine Förderung für das 1,9 Millionen Euro teure Vorhaben möglich ist“, erklärt Frauendorf. Derzeit wird die Förderung geklärt. Für den Hort werden 100.000 Euro in eine Erweiterung investiert, und ebenfalls 100.000 Euro sind für die Neuinstallation der Straßenbeleuchtung in Zschölkau eingeplant. Ein großer Investitionsschwerpunkt wird 2016 der Ausbau der Ortsdurchfahrt Zschölkau sein, der mit rund 700.000 Euro veranschlagt ist. „Vorbereitend für die Fördermittelbeantragung wurden 2015 rund 39.000 Euro für Planung und Baugrundgutachten aufgewendet“, so Frauendorf.

Wirtschaftlich war 2015 für Krostitz ein gutes Jahr. „Die Arbeitslosenquote schwankte zwischen 1,8 und 2,2 Prozent, und die Pro-Kopf-Verschuldung konnte auf 158 Euro abgebaut werden. Im Jahr 2000 betrug sie noch 1445 Euro je Einwohner“, verdeutlicht der Bürgermeister. Grundstücksverkäufe zu Gewerbe- und Wohnzwecken spülten unerwartete Einnahmen in die Gemeindekasse. Nicht unerheblich sei investiert worden, berichtet Frauendorf. So wurde in der Kindertagesstätte Krostitz für rund 180.000 Euro die Erneuerung der Sanitärräume und der Heizungsanlage abgeschlossen. In einem gemeinsamen Projekt von Kita und Grundschule wurde ein Grünes Erlebniszimmer errichtet, parallel dazu der Vorhof der Grundschule samt Nebengebäude neu gestaltet, Unfallquellen beseitigt, die Begrenzungsmauer befestigt und das Gelände neu eingezäunt.

In der Oberschule wurde ein neues Computerkabinett eingerichtet und ein anderes mit PC-Technik neu bestückt. „Viel haben wir aber auch in die Feuerwehren, ihre Technik und Ausrüstung sowie in die Gerätehäuser investiert“, so Frauendorf. Die rund 362.000 Euro für das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug war dabei die größte Investition. Fertiggestellt wurde 2015 der Anbau an die Gemeindeverwaltung, in dem ein neues Trauzimmer und das Archiv der Verwaltung entstanden sind. In Mutschlena wurde die Straßenbeleuchtung erneuert und in der Sporthalle Krostitz die Beleuchtung auf LED umgerüstet. „Darüber hinaus wurden in Krostitz noch 44 Straßenlampen auf LED umgestellt.“

Von Thomas Steingen

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