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Delitzsch Kyhnaer atmen auf: Hochwassergefahr bei Starkregen gebannt
Region Delitzsch Kyhnaer atmen auf: Hochwassergefahr bei Starkregen gebannt
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14:14 19.05.2015
Die Verbindung zwischen zwei Dorfteichen in Kyhna ist wieder funktionsfähig, die Durchlässe wurden erneuert. Quelle: Ditmar Wohlgemuth

" Allerdings hatte es bis jetzt noch nicht wieder so sintflutartig geregnet wie beispielsweise im Juli vergangenen Jahres. Mit einer deutlichen Entspannung der Situation rechnet auch Bürgermeisterin Ines Möller (parteilos).

Vor allem in der Bahnhofsstraße, also dort, wo rechts und links der Fahrbahn Dorfteiche angelegt wurden, um Oberflächenwasser zu speichern, war es in der Vergangenheit immer wieder zu Überschwemmung der umliegenden Grundstücke, zur Flutung von Kellern und der Fahrbahn gekommen. Die Untersuchungen zur Ursache zogen sich hin. Auch der Abwasserzweckverband Delitzsch wurde ins Boot geholt. Letztlich kam die Gemeinde zum Schluss, dass der Durchfluss offenbar direkt unter der Fahrbahn eingebrochen oder verstopf war. "Mit Mitteln des Betriebshofes war da nichts mehr zu machen", hieß es aus der Verwaltung. Als Notlösung hatte die Gemeinde Wasser von einem Teich in den anderen pumpen lassen, die Weiterleitung in den Vorfluter, den Gienickenbach, funktionierte.

Die Delitzscher Landhandel- und Dienste GmbH hatte für die Erneuerung des Durchlasses das wirtschaftlichste Angebot abgeben und erhielt den Auftrag. Die Arbeiten sind vor allem in den Herbstferien erledigt worden, damit es nicht zu erheblichen Verkehrseinschränkungen, insbesondere im Schülertransport, kommt. Die Sanierung des Regenwasserdurchlasses hat etwa 13 000 Euro gekostet.

Als eine Ursache des massenhaften Anfalls von Oberflächenwasser bei Regen wurden schnell auch die nordöstlich des Ortes gelegenen Spargelfelder ausgemacht. Insbesondere dann, wenn die Schutzfolien die Dämme bedecken, könne das Wasser nicht in der erforderlichen Menge in den Boden versickern. Zudem liegen die Dämme genau in Richtung der Dorfteiche an der Bahnhofsstraße. Im Gemeinderat Wiedemar wurde deshalb zwischenzeitlich auch die Forderung laut, der Spargel-Bauer müsse aus diesem Grund die Ausrichtung der Dämme ändern. Offenbar wurde die Idee auch an den Landwirt weitergetragen. Doch solange die betroffenen Felder noch mit Spargel bewirtschaftet werden, könne sich daran nichts ändern, hieß es vom Spargelhof.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom ..
Von Ditmar Wohlgemuth

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