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Langes Warten auf Hochwasserschutz: Polder Löbnitz kommt erst ab 2015

Langes Warten auf Hochwasserschutz: Polder Löbnitz kommt erst ab 2015

Der Flügeldeiches Löbnitz wird erst ab Januar oder Februar gebaut. Damit wird Löbnitz nun voraussichtlich erst im Frühjahr 2016 statt wie gedacht im Herbst 2015 vor einem Jahrhunderthochwasser geschützt sein.

Löbnbitz. Denn erst mit dem Fünf-Millionen Euro teuren Flügeldeich, Teil des 45-Milionen-Euro-Projektes Polder Löbnitz, hat der Ort Fluten wie 2002 und 2013 nichts mehr zu befürchten. Die Schutzanlage selbst wird schließlich bei Wassermengen, wie sie statistisch alle 100 Jahre vorkommen, noch 80 Zentimeter Luft nach oben haben. An den jüngsten Verzögerungen sind ausgerechnet Bauoptimierungen schuld. Dazu Henriette Salewski von der Landestalsperrenverwaltung: "Ursprünglich wollten wir erst den 1200 Meter langen Deich und dann die 80 Meter Spundwand bauen. Doch aus bautechnischen Gründen kommt es nun genau andersrum." Sie führt weiter aus, dass es einfacher und sinnvoller sei, einen Deich an die Spundwand anzuschließen. Andersherum bestünde die Gefahr, dass der neu errichtete Deich bei der Befahrung mit schwerem Rammgerät gleich wieder beschädigt wird. Hinzu käme, dass sich die ingenieurtechnische Planung der Spundwand mit drei Durchlässen als anspruchsvoll erwiesen habe. Die Spundwand soll daher nun bis Mitte 2015 fertig sein, der Deichbau beginnt parallel dazu im März und wird im Frühjahr 2016 beendet.

Naturschutzrechtliche Belange, so beugt Henriette Salewski eventuellen Einwürfen zudem gleich vor, seien bei dieser geänderten Bauzeitplanung berücksichtigt. "Die Bauarbeiten beginnen außerhalb der Brutzeit und werden ohne Unterbrechung kontinuierlich fortgesetzt. Dadurch entsteht eine Vergrämwirkung, das heißt, die Vögel suchen sich andere Brutstätten." Die Baumaßnahme selbst werde ökologisch überwacht.

Fast abgeschlossen sind inzwischen die archäologischen Grabungen. Nur in einzelnen Bereichen wird es noch bis Ende Oktober Tiefenschürfungen geben. Bisher seien einzelne Scherben aus dem Mittelalter gefunden worden. Spektakuläres gab es aber nicht zu entdecken.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.10.2014
Ilka Fischer

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