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Leipzig prägt den Pendlerverkehr

Leipzig prägt den Pendlerverkehr

Es gibt mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in Nordsachsen. Die Arbeitsagentur Oschatz, zuständig für die Landkreise Nordsachsen sowie Leipzig, hat Bilanz gezogen.

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Die Zahlen der Arbeitsagentur lassen deutlich erkennen, in welche Richtung die Pendlerströme gehen. So zieht es Arbeitnehmer aus der Region Delitzsch vor allem nach Leipzig und Halle. Eilenburger steuern ebenfalls die Stadt Leipzig an und danach Delitzsch. Aber ebenso zieht es viele Leipziger in den Altkreis Delitzsch. Grafik: Silke Mittmann

Quelle: Frank Pfütze

Kreisgebiet. Sie nahm speziell die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze und die Pendlerbewegungen unter die Lupe. Es gab zum Stichtag 30. Juni 2013 gegenüber dem zweiten Quartal 2012 insgesamt 1154 Arbeitsplätze mehr. Im regionalen Vergleich sticht besonders die Region Delitzsch mit plus 736 Arbeitsplätzen hervor.

 

 

Per 30. Juni gab es 138 798 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Agenturbezirk (Vorjahr 137 644). Das ist nach 2001 der höchste Wert. Die Beschäftigtenzahl ist damit seit dem Tiefpunkt 2005 kontinuierlich gewachsen. Den stärksten Zuwachs innerhalb eines Jahres gab es im Bereich Verkehr/Logistik mit plus 998 Arbeitnehmern, gefolgt vom Gesundheits- und Sozialwesen mit plus 743 Arbeitnehmern. Rückläufig (minus 801) war dagegen die Entwicklung im verarbeitenden Gewerbe sowie im Bereich der Zeitarbeit (minus 320).

Der Zuwachs in Delitzsch (plus 736 Arbeitsplätze) wird vornehmlich durch den Bereich Verkehr/Logistik (plus 956) getragen, der rückläufige Branchen wie das verarbeitende Gewerbe (minus 484) kompensiert.

Insgesamt 41 710 Arbeitnehmer pendeln zur Arbeit in die Landkreise Leipzig und Nordsachsen. In Nordsachsen gab es im vergangenen Jahr 34 044 Aus- und 25 197 Einpendler. "Der Agenturbezirk Oschatz weist insgesamt eine starke Pendlerverflechtung auf, die besonders von der Verbindung nach beziehungsweise von der Stadt Leipzig geprägt ist", sagt Agentur-Pressesprecher Volkmar Beier. Denn Besonders aus der Stadt Leipzig zieht es Arbeitnehmer in die angrenzenden Regionen. Mehr als die Hälfte der Einpendler in den Agenturbezirk Oschatz, nämlich 21 014, kommen aus der Stadt Leipzig zur Arbeit in die beiden Landkreise Leipzig und Nordsachsen, über 4000 kommen aus Halle.

77 074 Arbeitnehmer pendeln aus dem Agenturbezirk Oschatz zur Arbeit in einen anderen Landkreis. Das entspricht einem Auspendleranteil von 44,3 Prozent. Der Auspendleranteil hat sich seit 2006 nur unwesentlich verändert. Besonders anziehend ist die Stadt Leipzig, in die es 45 776 Arbeitnehmer aus den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen zieht.

Im Altkreis Delitzsch gibt es die meisten Pendler natürlich in den Städten Delitzsch (3846 Einpendler/5964 Auspendler), Eilenburg (2823/3557), Bad Düben (1774/1773), Schkeuditz 11 451/4726) und Taucha (2889/4665). Delitzsch weist zudem sowohl in der Betrachtung Ein- als auch Auspendler eine deutlich engere Verflechtung zu den Nachbarregionen auf als Torgau. Die Zahl der Auspendler ist höher als die der Einpendler - also mehr Menschen gehen einer Beschäftigung außerhalb des Agenturbezirkes nach als Menschen zur Arbeit in den Agenturbezirk kommen. "Das ist ein deutliches Zeichen, dass der Arbeitsmarkt keine Landkreis-Grenzen kennt. Betriebe legen weniger Wert darauf, aus welcher Region ihre Arbeitnehmer kommen, sondern vielmehr darauf, was sie können", so Beier.

Aber auch in den Gemeinden Wiedemar (1825/2098), Krostitz (1258/1271), Rackwitz (941/1672), Laußig (336/1340), Jesewitz (544/1166), Doberschütz (551/1494), Löbnitz (339/695) Schönwölkau (140/963), Mockrehna (860/1539) und Zschepplin (203/1041) gibt es Pendlerbewegungen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.04.2014
Frank Pfütze

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