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Delitzsch Leipziger Straße in Delitzsch hat oberste Priorität
Region Delitzsch Leipziger Straße in Delitzsch hat oberste Priorität
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00:23 10.04.2018
Das Verkehrschaos an der fünfarmigen Kreuzung soll bald Geschichte sein. Quelle: Wolfgang Sens
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Delitzsch

Während das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) noch prüft, was mal mit dem Bahnübergang in der Leipziger Straße von Delitzsch wird, gibt es an anderer Stelle gute Nachrichten: In der Liste der bestätigten Bauvorhaben auf Staats- und Bundesstraßen rangiert die S 4 ganz oben auf der Prioritätenliste. Das heißt, dass zumindest die weiteren Planungen noch dieses Jahr beginnen könnten.

Unterführung gilt als wahrscheinlich

Noch aber ist abschließend zu klären, ob der Bahnübergang wirklich weg kann oder nicht. Vorteilhaft wäre es aus Sicht der Stadtverwaltung in jedem Fall, da auf der Bahnstrecke für die Zukunft bis zu 114 Züge täglich, viele davon Güterzüge, prognostiziert sind – was zu häufigen und langen Schließzeiten der Schranke führen würde. Die Gespräche seitens des Lasuv dazu mit der Deutschen Bahn sollen nach LVZ-Informationen noch immer laufen. Kann der Bahnübergang weg, muss noch zwischen Brücke oder sogenanntem Trogbauwerk – also einer Unterführung – entschieden werden. Die Unterführung wiederum genießt momentan den Vorzug.

Kreisverkehr gesetzt, aber Lösungen an anderer Stelle

Diese Gedankenspiele, welche immer greifbarer werden, haben nun auch Auswirkungen auf die weitere Planung zum Aus- beziehungsweise Umbau des fünfarmigen Knotens mit Leipziger, Richard-Wagner, August-Bebel- und Elberitzstraße. Dort soll ein Kreisverkehr entstehen, weiterführend in der Leipziger Straße wäre im Bereich der ehemaligen Walzenmühle die Zweispurigkeit vorgesehen, sodass nach dem Öffnen der Schranke per Reißverschlusssystem der Verkehr weiterfließen könnte. Diese Wartespur wird nun immer unwahrscheinlicher, schildert Bürgermeister Thorsten Schöne (parteilos), da sie bei einer Unterführung nicht gebraucht würde. Ansonsten liegen die Planungen zum Kreisverkehr am Knoten praktisch fertig in der Schublade und warten nur noch auf das grüne Licht. Es werde sich dann zeigen, ob die Maßnahme in Bauabschnitten realisiert wird, betont Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos). Der große Vorteil sei zudem, dass man nicht weiter in den Grunderwerb gehen müsse, da die vorhandene Straße an sich schon breit genug sei, um daraus auch eine Unterführung unter der Bahn zu bauen. Eines muss aber klar sein: Planungsphasen können sich wiederum Jahre hinziehen.

Von Christine Jacob

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