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Delitzsch Lissaer feiern mit Pokalen und Stunt-Show
Region Delitzsch Lissaer feiern mit Pokalen und Stunt-Show
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17:43 06.06.2010
Die Abwrackprämie macht‘s möglich: Mit speziellen Motorrädern rollen die Stuntmen aus Leipzig über die Altautos. Hier klettert der 20-jährige André Glaser aufs Fiesta-Dach. Quelle: Kay Würker
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Lissa

Auch die Jugendmannschaft der Reinsdorfer rannte beim Löschangriff auf Platz eins – und weiß ebenfalls, worauf es ankommt: „Der Zusammenhalt im Team muss stimmen“, erklärte Mitstreiter Sebastian Prouza.

15 Mannschaften aus dem gesamten Delitzscher Raum waren am Wochenende zum Pokallauf der Feuerwehr Lissa angetreten, darunter zehn Männer-, drei Frauen- und zwei Jugendmannschaften. Die am weitesten Gereisten rollten gar aus der Nähe von Bernburg an. Bei den Männern waren sich zwei Teams komplett ebenbürtig: Sowohl die Gollmaer als auch die Zaascher schafften den Löschangriff in 31,3 Sekunden.

„Der Pokallauf ist bereits zum sechsten Mal ein Höhepunkt unseres Feuerwehrfestes“, sagte der Lissaer Ortswehrleiter Steffen Thomas. Der einzige Publikumsmagnet war das hingegen nicht. Den gesamten Sonnabend über boten die Kameraden des Neukyhnaer Ortsteils ein buntes Programm – unterstützt von den Gewerbetreibenden rund um das Depot sowie der Grundschule Kyhna.

Eigens für die Party angeheuert wurden drei Stuntmen aus Leipzig, die mit Motorrädern und Mountainbike die Zuschauer in Atem hielten. Tommy Schubert, André Glaser und Tim Haferkorn führten vor, was sie sonst auf ihrem Motorsportclub-Gelände am Leipziger Cottaweg trainieren. Ihre Bühne: zwei entglaste und mit Paletten ausgestattete Altautos, die der Autoservice Krämer besorgt hatte. Etliche Male rollten sie mit ihren Maschinen darüber beziehungsweise zeigten, wie man mit einem Fahrrad aus dem Stand auf ein Autodach kommt.

„Ich war schon immer Motorradfanatiker, habe eine Alternative zur Straße gesucht“, erklärte Tommy Schubert sein waghalsiges Hobby. Zwei Jahre habe der heute 22-Jährige gebraucht, um seine Stunt-Ideen zur Auftrittsreife zu bringen. „Man fängt erst mal an mit Slalom und Kreisfahrten an, übt das Fahren im Stehen und versucht sich schließlich an ersten Hürden wie etwa Reifenstapel.“

Das Publikum am Wochenende zollte reichlich Beifall. Und ließ das Fest dann mit Musik, Tanz und Feuerwerk ausklingen. Schluss war erst am frühen Sonntagmorgen.

Kay Wuerker

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