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Löbnitz bekommt mehr Geld für den Straßenbau

Hochwasser 2013 Löbnitz bekommt mehr Geld für den Straßenbau

In Löbnitz wird noch bis zum Jahresende an den Straßen gebaut. Wie das Landesamt für Straßenbau und Verkehr mitteilte, wurde der Gemeinde ein Fördermittelbescheid in Höhe von 1,1 Millionen Euro übergeben. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung von Hochwasserschäden 2013.

Das Hochwasser 2013 richtete an der Ortsumgehung von Löbnitz erhebliche Schäden an. 1,1 Million Euro werden investiert für den grundhaften Ausbau.

Quelle: Ditmar Wohlgemuth

Löbnitz. Im Muldedorf Löbnitz wird voraussichtlich noch bis zum Jahresende an den Straßen gebaut. Wie das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) jetzt mitteilte, wurde der Gemeinde ein Fördermittelbescheid in Höhe von 1,1 Millionen Euro übergeben. „Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung von Hochwasserschäden 2013“, erklärte eine LASuV-Sprecherin. Das Geld, das vom Bund und vom Freistaat Sachsen zur Verfügung gestellt wird, wird zur Instandsetzung der Verbindungsstraße zwischen der Staatsstraße 12 und der Kreisstraße 7449 eingesetzt. „Für die Löbnitzer ist es im Sprachgebrauch die Ortsumgehung“, beschrieb Bürgermeister Axel Wohlschläger (CDU) den Bereich. Sie führt vom südlichen Ortseingang nach Westen und trifft nach anderthalb Kilometern auf die Bitterfelder Straße in Richtung Pouch. Gut 1,4 Kilometer dieser Straße werden im Zuge der Bauarbeiten erneuert.

„Die Straße stand während des Hochwassers 2013 mehrere Tage unter Wasser. Da war zu befürchten, dass sie Schaden genommen hat. Dass sie allerdings so schwer beschädigt wurde, war erst bei Bodengrunduntersuchungen zu Tage getreten“, teilte Axel Wohlschläger mit. Es wurde zudem die Vermutung geäußert, dass der Unterbau der Straße schon während der Herstellung offenbar nicht der geforderten Qualität entsprach. Auch das sei eine Erkenntnis aus den Untersuchungen. Das Wasser des Seelhausener Sees, das 2013 durch die Mulde-Deichbrüche über die Ufer trat, konnte dadurch die Straße unterspülen. „Dadurch kam es zu einer Auflösung des Schichtenverbundes der Fahrbahn“, begründete die LASuV-Sprecherin die jetzt anstehenden Investitionen. Auch die Tragschicht und der gesamte Oberbau seien in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Tragfähigkeit der Fahrbahn sei beeinträchtigt, dies führte wiederum zu Rissbildungen und Schlaglöchern. Auch die Straßenränder rutschen teils ab. Das Wasser zeigte auch seine Wirkung an den Nebenflächen und den Banketten.

„Die vorhandenen Schäden erfordern deshalb einen grundhaften Straßenausbau“, betonte die LASuV-Sprecherin. Der gesamte Oberbau der Straße werde bis maximal 60 Zentimeter Tiefe entfernt und neu aufgebaut. Die Bankette rechts und links der Fahrbahn werden auf einer Breite von anderthalb Metern wiederhergestellt.

Bürgermeister Wohlschläger betonte, dass sich an der Trassenführung nichts ändern wird, auch die sechseinhalb Meter breite Fahrbahn werde beibehalten.

Wie es hieß, sollen die Bauarbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Wann der Baustart erfolgt, hängt aber nicht zuletzt von der Fertigstellung des Kreuzungsbereichs Bitterfelder/Delitzscher Straße ab. Dieser soll im Zuge der Erneuerung der S12, die das Dorf passiert, auch ertüchtigt werden. „Erst danach können wir mit der Umgehungsstraße beginnen“, erklärte Wohlschläger. Die Vollsperrung aufgrund der Bauarbeiten wird zur Folge haben, dass der auf der Delitzscher Straße ankommende Verkehr im Dorfinneren über die Bitterfelder und die Dübener Straße verteilt wird.

Von Ditmar Wohlgemuth

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