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Delitzsch Mehr Platz für Knicki und Susi
Region Delitzsch Mehr Platz für Knicki und Susi
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16:21 20.10.2011
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. 5000 Euro gab es dafür am Mittwochnachmittag von der Sparkasse Leipzig. Mehr als nur ein Baustein für die insgesamt rund 90 000 Euro teure Anlage. Der mehrmals verschobene Startschuss für den 1. Bauabschnitt soll nun nach langem Hin und Her am 21. November erfolgen.

„Wir haben aus der Kreiszeitung erfahren, dass es bei der Finanzierung für das Bärengehege noch etwas klemmt", sagte Jens Köhler, Leiter der Vertriebsdirektion Nordsachsen der Sparkasse Leipzig, der gemeinsam mit dem Leiter des Vermögenscenters Delitzsch, Michael Lungwitz, den Scheck überbrachte. Auch mit diesem Geld ist der Weg für den Umbau der Bärenanlage nun frei.

Delitzschs Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos), erinnerte in seiner Funktion als Vorsitzender des Fördervereins Delitzscher Tiergarten an den nicht einfachen Weg. „Wir mussten die 2010 erfolgte Ausschreibung wiederholen, da die damals verlangten Preise einfach nicht zu stemmen waren." Auch jetzt werde in drei Losen gebaut und von Mal zu Mal auf die Ausschreibungsergebnisse geschaut (wir berichteten). Die ersten Angebote werden in diesen Tagen bekannt. Fest steht aber für den Stadt- und Fördervereinschef in Personalunion, dass es am 21. November mit dem Zaun und der Sicherheitsanlage rund um die Bärenanlage losgeht. Wilde würdigte in diesem Zusammenhang die vielen Spender, die dazu beigetragen haben, dass das gemeinsame Projekt von Förderverein und Stadt nun in Angriff genommen werden kann.

„Das Gehege", so erklärte Katrin Ernst, Leiterin der Einrichtung, „entspricht zwar noch den Mindestanforderungen." Doch natürlich wünschten sich alle Knicki- und Susi-Fans seit Langem, dass sich diese nicht nur auf Betonboden und auf recht engem Raum beschäftigten können. Lediglich die Rückwand, die zugleich Stallwand ist, bleibe bestehen. Ansonsten werde das Gehege in alle Richtungen vergrößert und naturnaher gestaltet. Das habe zugleich den Vorteil, so Katrin Ernst, dass die Bären auch während der Arbeiten in ihrem Domizil bleiben können. Spätestens im Mai soll es so weit sein, dass der heutige Außen- Innenzaun ist und weggerissen werden kann.

Insgesamt soll für die Bären am Ende fast ein Hektar Fläche zur Verfügung stehen. Damit sie dennoch von den Besuchern gut zu sehen sind, soll der Zaun hier und da von Panzerglasscheiben unterbrochen werden. „Eventuell lässt sich das Ganze auch später mit einem Hochsitz ergänzen", blickt Katrin Ernst voraus. Doch bis dahin dürften Knicki und Susi schon geraume Zeit in ihrem naturnahen Gehege gebuddelt, aber auch noch viele Klettertouren vor sich haben. Denn obwohl Braunbären in freier Wildbahn nicht viel älter werden als Knicki und Susi, in Menschenobhut haben sie durchaus noch die Chance auf etliche Jährchen. „Unsere beiden sind trotz ihres Alters auch noch richtig gut drauf", schätzte Katrin Ernst am Rande des Geheges ein. Und hatte dabei Susi im Blick, die sich auf dem Kletterbaum bis fast nach oben schraubte.

Ilka Fischer

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