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Millionen-Betrugsprozess: Delitzscher legt Teilgeständnis ab

Landgericht Millionen-Betrugsprozess: Delitzscher legt Teilgeständnis ab

Im Millionen-Betrugsprozess gegen den Delitzscher Frank S. zeichnet sich ein baldiges Urteil ab. Voraussichtlich am kommenden Donnerstag könnte das Landgericht Leipzig die Verhandlung abschließen. Beschleunigend wirkt sich aus, dass sich der Angeklagte diese Woche zur einer teilweisen Einlassung entschieden hat.

Im Millionen-Betrugsprozess gegen den Delitzscher Frank S. zeichnet sich ein baldiges Urteil ab.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig/Delitzsch. Die ließ er über seinen Anwalt vor der Strafkammer verlesen. Frank S. bekennt sich darin zu einzelnen Vorwürfen schuldig. Insbesondere gibt er zu, Verträge über sogenannte partiarische Darlehen geschlossen zu haben – mit der Intention, Kapital einzusammeln und dieses zu investieren, unter anderem auf dem Immobilienmarkt. Was tatsächlich mit dem Geld der Privatanleger passierte, immerhin rund eineinhalb Millionen Euro, darüber gab die Einlassung keinen Aufschluss. Dennoch sieht die Kammer das Ganze als Geständnis an und regte an, auf die noch geladenen und bisher nicht erschienenen Zeugen zu verzichten.

Dem Delitzscher Frank S. wird laut Anklage zur Last gelegt, als Geschäftsführer der Deuropa Vermögens-Consulting GmbH Gelder eingenommen, das Kapital jedoch für eigene Zwecke verwendet zu haben. Partiarisches Darlehen bedeutet, dass die Anleger die Firma finanzieren, ohne selbst Gesellschafter zu werden. An sich ist an dieser Anlageform nichts Verwerfliches - Frank S. scheint aber darauf verzichtet zu haben, die Anleger über die Risiken zu informieren - bis hin zum Totalverlust.

Frank S. drohen mehrere Jahre Freiheitsentzug. Er sitzt bereits seit Februar in Untersuchungshaft. Der Anwalt des Delitzschers reichte außerdem ein Schriftstück aus Thailand ein. Dort hatte S. vor seiner Auslieferung nach Deutschland in Abschiebehaft gesessen. Diese Zeit soll dem Angeklagten nach dem Willen der Verteidigung angerechnet werden. Ob das so gelingt, entscheidet der Vorsitzende Richter, sobald das Schreiben übersetzt wurde.

Andrea Schrader

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