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Delitzsch Motor und Ideengeber: Delitzscher Behindertenzentrum ehrt Dezernentin Stoye
Region Delitzsch Motor und Ideengeber: Delitzscher Behindertenzentrum ehrt Dezernentin Stoye
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11:45 06.02.2017
Steffen Penndorf lobt Angelika Stoye für ihr Engagement. Quelle: Christine Jacob
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DELITZSCH

Als das Behindertenzentrum des Landkreises dieser Tage seinen 25. Geburtstag mit einem Festakt für die Mitarbeiter ohne Behinderung beging, stand plötzlich eine Frau im Mittelpunkt. Sogar im Scheinwerferlicht. Mit einem Spot nur auf sie hatte Hannes Markert, der Geschäftsführer des Behindertenzentrums, die Landkreisdezernentin in den Fokus rücken lassen. Als eine Person, die das Zentrum geprägt habe wie kaum eine sonst, so Hannes Markert.

Besondere Ehre für die Dezernentin

Ohne Angelika Stoye würde es das Zentrum in seiner heutigen Form wohl nicht geben. Gleichwohl sie im Landratsamt eigentlich nur ihren Job machte, war ihre Art Arbeit der große Schwung. Denn die Dezernentin war von Anfang an dabei. Auch am 10. Januar 1992, als das Behindertenzentrum gegründet wurde. Sprach sie selbst noch nur wenige Minuten zuvor in ihrer offiziellen Laudatio von dem Mut, der damals zur Gründung nötig gewesen sei, so offenbarte sich mit dieser Ehrung nun auch ihr eigener Mut. Mut, sich neuen Herausforderungen zu stellen und die erste Werkstatt für Menschen mit Behinderung im Freistaat Sachsen zu gründen. Angelika Stoye vertraute darauf, dass das klappen wird und sie war immer eine treue Wegbegleiterin. „Sie ist Motor und Ideengeber“, lobte Steffen Penndorf, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des Behindertenzentrums Delitzsch. Immer sei alles sehr harmonisch mit ihr gelaufen, so Penndorf weiter und die Arbeit mit ihr sei auch heute noch geprägt von dieser Harmonie. Die Arbeit mit Angelika Stoye sei „immer angenehm“. Zum Dank gab es die warmen Worte, ein Präsent und Blumen.

„Es war uns einfach ein Bedürfnis“

Die Geehrte selbst war sichtlich gerührt und überrascht von der Aktion. „Das habe ich nicht einmal geahnt“, sagte sie im Anschluss. Doch was muss, das muss: „Es war uns einfach ein Bedürfnis“, versicherte Penndorf. Fing das Behindertenzentrum vor 25 Jahren mit 15 Mitarbeitern mit Behinderung an, so sind es heute mehr als 200. Angelika Stoye liegen sie am Herzen. Und auch die neuen Projekte, die die nun zum Sozial- und Beschäftigungszentrum umbenannte gemeinnützige GmbH angehen wird. Die 64-Jährige wird weiter Motor und Ideengeber sein.

Von Christine Jacob

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